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Samstag, 29. Dezember 2012

Aus dem OG-Archiv: “Besonders würdigen wir auch die Arbeit des Kommunalen Job-Centers

Grußwort von Landrat Horst Schnur zum Jahreswechsel: “Besonders würdigen wir auch die Arbeit des Kommunalen Job-Centers” - Odenwald Geschichten:
sandra schnellbacher
30.12.2006 || Das von Landrat Horst Schnur und dem KreistagsvorsitzendenRüdiger Holschuh unterzeichnete Grußwort zum Jahreswechsel verblüffte selbst den wieder einmal um Worte ringenden Oh-Echo-Chefredakteur Gerhard Grünewald:
>Auffälligerweise nehmen die beiden Sozialdemokraten dabei die Eigenschaft der Fortschrittlichkeit vor allem für solche Projekte und Institutionen in Anspruch, die im Jahresverlauf in die Diskussion gerieten.[...]
Ebenso würdigen sie die Arbeit des Kommunalen Jobcenters, also jener Stelle, deren Aufgabe in der Ausführung der Hartz-IV-Gesetze besteht.< [Hervorhebungen von uns]
Die Holschnursche Würdigung des Jobcenters lautet so:
>Besonders würdigen wir auch die Arbeit des Kommunalen Job-Centers: Damit ist es uns gelungen mit einer leistungsfähigen Servicestelle den Einklang von Fördern und Fordern ganz im Sinne des Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt herzustellen. 35 Fallmanager kümmern sich um mehr als 2.500 Bedarfsgemeinschaften. Die nötigen Umstrukturierungen konnten erfolgreich umgesetzt werden. Unsere Fallmanager nehmen kontinuierlich an Aus- und Fortbildungen teil. Dass uns die Betreuung und Vermittlung von Jugendlichen besonders am Herzen liegt, zeigt die Arbeit der drei Sozialpädagogen im Job-Center, die sich besonders den Bedürfnissen des Personenkreises annehmen, der jünger als zwanzig Jahre ist.[Hervorhebungen von uns]<
Offenbar haben sich Horst Schnur und Rüdiger Holschuh bei dieser Würdigung von Sandra Schnellbacher inspirieren lassen. Die Leiterin des Odenwälder Jobcenters hatte zu Beginn des Jahres laut Frankfurter Rundschau hier auf odenwald-geschichten.de ein “kräftiges Eigenlob” organisiert. Von ihrem Privatcomputer aus erreichten uns am 21. Januar und am 22. Januar via Kommentar (unter dem Pseudonym “micky”) zwei überschwängliche Lobreden auf ihre eigene Abteilung:
>Ich schau mir das ja jetzt schon ne ganze Zeit lang an und...

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Streichung von Hartz IV für Selbstständige geplant

Streichung von Hartz IV für Selbstständige geplant:

Keine Hartz IV Aufstockung für Selbstständige?

Hartz IV für Selbstständige soll fast gänzlich gestrichen werden

Selbstständige in Deutschland sollen offenbar künftig keine unterstützende Hartz IV-Leistungen mehr bekommen. Schon im Sommer diesen Jahres berichteten wir hierüber. Nun meldet sich die Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, selbst zu Wort und nennt erstmals Einzelheiten zum dem sehr wahrscheinlich verfassungswidrigen Vorstoß.

Die Zahl der Selbstständigen, die aufgrund der zu geringen Gewinne ihren Unterhalt mit Hartz IV aufstocken müssen, hat sich nach Angaben des BA-Chefs Weise seit 2007 nahezu verdoppelt. Über 127.000 Menschen müssen trotz einer selbstständigen Tätigkeit Hartz IV-Leistungen beziehen. Etwa 85.000 der selbstständigen Aufstocker verdienen weniger als 400 Euro im Monat. Nur 25.000 Aufstocker verdienten bis zu 800 Euro und der Rest etwas mehr. Für den Chef der Bundesagentur ist diese Anzahl deutlich zu hoch. Er fordert nun, Selbstständigen, die von dem Umsatz die eigene Existenz nicht sichern können, den Geldhahn abzudrehen. "Nicht in jedem Fall sollen Selbstständige Hartz IV beziehen dürfen", so Weise.

Erstmals gab Weise während des Interviews zu, dass es bereits „Überlegungen“ im Bundesarbeitsministerium gebe, die Regelungen bei „sogenannten aufstockenden Selbstständigen“ drastisch zu ändern. Weise deutet nun an, in welche Richtung die „Reformen“ gehen. Künftig sollen Fallmanager bei Selbstständigen, die eine längere Zeit "zu wenig verdienen", das Geschäftsmodell überprüfen. Hierzu sollen auch...

Mittwoch, 26. Dezember 2012

MUT zur arMUT

Fit machen für den Arbeitsmarkt | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen:

Weiterbildung - Angebot für Bezieher von ALG I und ALG II und andere Interessierte

Für Männer mit Interesse an praktischen Arbeiten im Bereich Garten- und Landschaftsbau, Umwelt- und Naturschutz sowie weiterführender Qualifizierung, sind im „Mobilen Umwelt-Training (MUT)“ noch begehrte Plätze frei.
Ein Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Kommunalen Job Centers ist Fördervoraussetzung.

Job Aktiv Bewerbercenter 2013 @ Jobcenter-Odenwald

LINK: http://www.odenwaldkreis.de/files/VerdingungsunterlagenJobAktiv2013.pdf

Offensichtlich wird ein neues Job-Aktiv Bewerbercenter, am Standort Erbach, zu Jahresbeginn seine Arbeit aufnehmen. An den Standorten Höchst und Reichelsheim soll ab 01.02.2013 "gecoacht" werden.
Der Maßnahmeträger musste sich vertraglich verpflichten, die Strategie des Gender-Mainstreaming, die Beachtung der unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern, bei der Durchführung der Maßnahmen zu berücksichtigen und die „Technologie von L. Ron Hubbard“ nicht anzuwenden bzw. nicht zu verbreiten.

Entsprechendes Fachpersonal mit sogenannter „Vermittlungscoaching - Ausbildung“ soll für die Maßnahmen eingesetzt werden

Das  geplante Bewerbertraining, soll dann ergänzt werden durch eine Odenwälder Imageberatung (umfasst u.a. Körpergeruch, Mundgeruch,  Frisur und Haarpflege, Körperpflege und Gesichtspflege, Make Up, Kleiderordnung,).

Ziel der Maßnahme ist auch, im Hinblick auf die Integration der Teilnehmer, gezielt Betriebe für Praktika zu gewinnen. Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit (sozialversicherungspflichtig) soll ein weiteres Ziel sein.

Es wird erwartet, dass bis Maßnahmeende 45 % der zugewiesenen Teilnehmer in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt werden. Beim Personenkreis der alleinerziehenden Personen wird die Vermittlung von 25 % der zugewiesenen Teilnehmer und bei dem Personenkreis der „Minijobber“ von 60 % der zugewiesenen Teilnehmer
erwartet.

Die (Zwangs)Maßnahme richtet sich an
• relativ arbeitsmarktnahe erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die erstmals - oder nach längerer Unterbrechung wieder - Leistungen im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitsuchende
(SGB II) beantragen
• erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die bereits im Leistungsbezug im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) stehen und die - mit der Zielsetzung der Aufnahme einer
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung - im Rahmen des bisherigen Fallmanagements
bereits hinreichend stabilisiert und aktiviert wurden
• alleinerziehende erwerbsfähige Leistungsberechtigte mit der Zielsetzung der Aufnahme einer
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung
• sogenannte „Minijobber“ mit der Zielsetzung der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen

LINK: http://www.odenwaldkreis.de/files/VerdingungsunterlagenJobAktiv2013.pdf

Dienstag, 25. Dezember 2012

Immer mehr ältere Hartz IV Betroffene

Immer mehr ältere Hartz IV Betroffene:

Zahl der älteren Erwerbslosen über 55 Jahre stark angestiegen

Immer mehr Menschen über dem 55. Lebensjahr sind auf Hartz IV-Leistungen angewiesen. Laut einer offiziellen Auswertung der Bundesagentur für Arbeit sei die Zahl der älteren Erwerbslosen im Arbeitslosengeld II Bezug in den letzten 24 Monaten um insgesamt 16 Prozent angestiegen. Die Partei „Die Linke“ sagt, die offiziellen Angaben seien sogar noch geschönt

16 Prozent mehr ältere Erwerbslose

Immer mehr Menschen über 55 Jahre finden nach der Entlassung des bisherigen Arbeitgebers keinen Job. Auch nach der Zeit des Arbeitslosengeld I sind die Aussichten für viele Betroffene offenbar schlecht. Im November 2012 waren laut der Bundesagentur für Arbeit rund 291.000 ältere Arbeitslose im ALG II-Leistungsbezug registriert. Das entspricht einem deutlichen Zuwachs im Vergleich 2010 um 40.000 Betroffene (16 Prozent). Auch die Zahl der Erwerbslosen über 55 Lebensjahre insgesamt sei innerhalb eines Jahres um 3,8 Prozent (534.000) angestiegen. Im Vergleich dazu: Die Arbeitslosigkeit alle Bundesdeutschen hat sich im gleichen Zeitraum um „nur“ 1,4 Prozent erhöht.

Angaben sind frisiert

Nach Angaben der Partei „Die Linke“ sind die Angaben geschönt. Das wirkliche Ausmaß wird durch gesetzliche Vorgaben kaschiert, betont Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag. „Etwa 118.000 erwerbslose Hartz IV-Bezieher über dem 58 Lebensjahr werden ganz einfach aus der Statistik verbannt, weil sie vom Jobcenter kein Arbeitsangebot erhalten hätten“. Demnach sei die tatsächliche Zahl bei mindestens 409.000 älteren Hartz IV-Beziehern angelangt, so die Politikerin.

Immer mehr Aufstocker

Neben Erwerbslosen sind zunehmend auch viele Berufstätige auf aufstockende Hartz IV Leistungen angewiesen. Nach Angaben des Bundesarbeitsministerium lag die Zahl der...

Sonntag, 23. Dezember 2012

Hartz IV Betroffene sollen nicht mehr klagen

Hartz IV Betroffene sollen nicht mehr klagen:

Die Beratungs- und Prozesskostenhilfe soll deutlich einschränkt werden


Ein Gesetzentwurf des Justizministeriums will den Zugang zur Beratungs- und Prozesskostenhilfe für Menschen, die von Hartz IV abhängig oder generell über ein geringes Einkommen verfügen, deutlich einschränken. Der Entwurf, der mittlerweile von der schwarz-gelben Bundesregierung überarbeitet wurde, liegt bereits dem Bundesrat und dem Bundestag zur Beratung vor. Betroffen sind Erwerbslose ebenso wie Zeitarbeitsnehmer oder Aufstocker.

Ziel der Gesetzesreform ist, die Klagemöglichkeiten deutlich einzuschränken, um die Klageflut an den Sozialgerichten einzuschränken. Hierfür wurden drei wesentliche Eckpunkte eingefügt. So sollen einkommensschwache Bürger keinen direkten Zugang mehr zu Rechtsanwälten erhalten. Stattdessen muss ein Rechtspfleger einen entsprechend begründeten Antrag bewilligen. Die Einkommensschwelle soll für den Zugang zu Rechtshilfen um rund 100 Euro in Richtung Hartz-IV-Niveau abgesenkt werden. Die Rückzahlung der Kosten soll laut Entwurf auf sechs Jahre verlängert werden.

Erwerbslosen-, Juristen und Sozialverbände kritisieren den Entwurf scharf. Vor allem Frauen, Hartz-IV-Empfänger und prekär Beschäftigte wären durch die Reform stark benachteiligt. "Gerade für Hartz-IV-Empfänger gelten fast alle Jobs als zumutbar. Das neue Gesetz würde es ihnen deutlich erschweren, gegen die zunehmenden Sanktionen der Jobcenter juristisch vorzugehen und sich einen Anwalt zu nehmen", erklärte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi. Statt die Gesetzgebungen zu reformieren, soll nunmehr der Klageweg deutlich erschwert werden, um die steigende Klagewelle zu minimieren.

"Die Absenkung des Schwellenwertes für den Zugang zur Beratungs- und Prozesskostenhilfe um nahezu 100 Euro und die Verkomplizierung von Verfahren betrifft vor allem die

Samstag, 22. Dezember 2012

Keine Angst vor Hartz IV Sanktionen

Stoppt Hartz IV Sanktionen!
http://www.youtube.com/watch?v=wLUSHuBd4Wk

An alle Hartz 4 Empfänger 
http://petraraab.blogspot.de/2012/06/alle-hartz-4-empfanger.html

Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland verstößt gegen das Grundgesetz 
http://petraraab.blogspot.de/2012/03/die-regierung-der-bundesrepublik.html

Hartz IV Sanktionen sind verfassungswidrig
http://www.youtube.com/watch?v=dOnc7qFpP7k

Widerspruch für die Hartz IV Behörde
http://www.dielinke-saar.de/fileadmin/Pdf-Dateien/BVerG_ALGII.pdf

http://www.sozialleistungen.info/themen/beratungshilfe.html

Kopie als Musterbeispiel dem Anwalt vorlegen, damit er weiß
was er alles machen muss:
"Vor der Eilklage, dem Antrag auf Einstweilige Anordnung beim Sozialgericht, hatte der Kläger zunächst Widerspruch gegen eine Sanktion von 100 % des Regelsatzes eingelegt, die erfolgt war, weil er wiederholt eine „Arbeitsgelegenheit nicht antrat", wie es im Beschluss heißt. Unmittelbar danach hat er am 8. Februar gegenüber der Behörde ergänzend den Antrag auf „aufschiebende Wirkung" gestellt und gleichzeitig beim Sozialgericht  die Eilklage eingereicht."
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv--31-sanktionen-aus...

Arbeitsloser fordert Hartz-IV-System heraus: Querulant oder Querdenker?

Arbeitsloser fordert Hartz-IV-System heraus: Querulant oder Querdenker? - n-tv.de:

Jobcenter-Mitarbeiter sanktionieren, sie prüfen nicht

Tatsächlich sorgen meist die Schwächen der Jobcenter für den großen Erfolg der Hartz-IV-Klagen vor Sozialgerichten. Dabei spielt vor allem der Kostendruck eine entscheidende Rolle. Am besten illustrieren das die Meldepflichtverletzungen, die laut dem Rechtsanwalt Imanuel Schulz besonders häufig sind.
An Berliner Sozialgerichten gingen seit Einführung der Hartz-IV-Gesetze mehr als 170.000 Klagen gegen Sanktionen einen.
An Berliner Sozialgerichten gingen seit Einführung der Hartz-IV-Gesetze mehr als 170.000 Klagen gegen Sanktionen einen.(Foto: picture alliance / dpa)
Kommt ein Hartz-IV-Empfänger nicht zu einem Termin mit seinem Jobvermittler, droht der ihm mit Sanktionen. Die Einladung zu Terminen versendet das Jobcenter nicht als Einschreiben, sondern als gewöhnlichen Brief mit der Post - das spart ein paar Cent. Allerdings besteht so kein Nachweis, ob ein Hartz-IV-Empfänger das Schreiben bekommen hat oder nicht. Sagt er, er habe das Schreiben nicht erhalten, ist das Jobcenter in der Beweispflicht. Sozialgerichte urteilen in derartigen Fällen laut Schulz, der sich an fünf Standorten in Berlin auf Hartz-IV-Verfahren spezialisiert hat, in der Regel zu Gunsten des Leistungsempfängers. Ob der Fehler hier wirklich beim Jobcenter liegt oder ob manch ein Leistungsempfänger den Kostendruck der Arbeitsagenturen auszunutzen weiß, bleibt dabei offen.
Laut Schulz spielt aber auch die Qualifikation der Mitarbeiter eine große Rolle - und dabei ist zweifelsfrei von den Schwächen der Jobcenter die Rede. Schulz zufolge lehnen die Angestellten teilweise Widersprüche - zum Beispiel gegen Sanktionen wegen abgelehnter Arbeitsangebote, Erstausstattung oder Kosten der Unterkunft - pauschal ab, ohne die Gründe der Hartz-IV-Empfänger genau zu durchleuchten.
Sie prüfen nur nach Aktenlage und berücksichtigen nicht den vom Arbeitslosen vorgetragenen Sachverhalt. Dabei verkennen sie unter anderem ihren Ermessensspielraum und ermitteln nicht, wer bei einem Streit die Beweislast tragen muss. Zum einen, weil die Prüfung Zeit und Geld kosten würde, zum anderen, weil die Angestellten laut Schulz politisch motivierte Anweisungen von der Behördenleitung befolgen müssen und nicht ausreichend geschult wurden. Auf die pauschal abgelehnten Widersprüche folgen dann oft unbegründete Sanktionen.

Hartz IV: Weisungsflut der Bundesarbeitsagentur

Hartz IV: Weisungsflut der Bundesarbeitsagentur:

Bundesagentur für Arbeit überhäuft Jobcenter mit Weisungen

Mit einer wahren Papierflut überschüttet die Bundesagentur für Arbeit (BA) Jobcenter und Arbeitsagenturen in den Kreisen und Städten. In diesem Jahr sollen es allein 921 Seiten plus 8105 Seiten Anlagen gewesen sein. Einige Jobcenter-Mitarbeiter behaupten, die Flut der Anweisungen verhindere zunehmend eine sinnvolle Arbeit mit Hartz-IV-Betroffenen.

Nach offiziellen Angaben der BA wurden bis Ende November 2012 insgesamt 346 interne Weisungen veröffentlicht. Davon waren 129 Handlungsempfehlungen oder Geschäftsanweisungen, 118 E-Mail-Infos und 84 Verfahrensinformationen. Das ergeht aus einer kleinen Anfrage der Bundestagsabgeordneten und Arbeitsmarktexpertin Sabine Zimmermann (Linke). Weiter heißt es in der Antwort auf die Anfrage: „Die Weisungen hatten insgesamt einen Umfang von 921 Seiten nebst 8105 Seiten Anlage.“ Das sind rund 9000 Seiten, die durchgelesen werden müssen.

Zimmermann sieht in der Weisungsflut "einen Ausdruck von Detailverliebtheit, Überreglementierung und Kontrolle“. So werden Zeitressourcen unnötig gebunden, die dann wieder bei der sinnvollen Vermittlung und Förderung von Erwerbslosen fehle. (sb)

Freitag, 21. Dezember 2012

„Hessen akzeptiert Lohndumping“

„Hessen akzeptiert Lohndumping“ | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen: "

Wirtschaft – DGB fordert Tariftreuegesetz, das die Vergabe öffentlicher Aufträge regelt
BEERFELDEN. „Mit dem politisch gewollten und politisch geförderten Lohndumping muss endlich Schluss sein. Anständige Arbeit muss anständig bezahlt werden.“ Damit wies DGB-Ortsverbandsvorsitzender Lothar Löll in der jüngsten Vorstandssitzung auf die Tatsache hin, dass es in Hessen im Gegensatz zu der Mehrzahl der Bundesländer kein Tariftreuegesetz gibt. 

DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt) wirft der schwarzgelben Landesregierung daher vor, „Anhänger einer Niedrig- und Armutslohnstrategie“ zu sein, wie es in einer Mitteilung der Gewerkschaft heißt.Die Gewerkschafter in der Oberzent fordern die Landesregierung daher auf, „ihr wettbewerbspolitisches Leitbild zu überprüfen und einmal darüber nachdenken, ob sie unter Sozialer Marktwirtschaft auch noch etwas anderes verstehen als Niedriglohn und Lohndumping“. Mit dem Verzicht auf ein Tariftreuegesetz bedrohten CDU und FDP ehrliche Unternehmen und gefährdeten regulär entlohnte Arbeitsplätze.

Der Wettbewerb um Aufträge werde immer öfter von Betrieben entschieden, die ihre Angebote auf der Grundlage von Lohndumping und unkontrollierten Subunternehmen abgeben. Notwendig sei deshalb auch in Hessen ein Tariftreue- und Vergabegesetz, das faire Wettbewerbsbedingungen schafft und ehrliche Unternehmen vor Schmutzkonkurrenz und Lohndrückerei schützt, so die Gewerkschafter in der Oberzent."

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Unsere Zukunft? Passanten feiern mit einer obdachlosen Frau

LiveLeak.com - One Cool Dude Celebrates a Homeless Woman's Birthday:

Auch wenn du kein Spanisch verstehst, sagt ihr Lächeln und ihr Lachen alles. Als man ihr am Ende sagt sie hätte einen Wunsch frei, wenn Sie den Ballon loslässt, sagt Sie: "Ich weiß nicht was ich mir wünschen soll." Ein Passant  sagt: "Alles, was Sie wollen." Sie lässt den Ballon wegfliegen und sagt: "Alle Menschen sollen glücklich sein!"




Credit to Emilio Aparicio Rodriguez.

Nullkürzungen bei Hartz-IV abschaffen!

Neue Zeiten Denken - Hartz IV - Sozial geächtet - NOKZEIT | NOKZEIT:


FrankHeuss40 Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland leben überwiegend von sozialen Leistungen (vgl.www.buecher.de/shop/fachbuecher/der-deutsche-sozialstaat/schmidt-manfred-g-/products_p
roducts/detail/prod_id/35320112/). Ich selbst konnte die Zahl erst gar nicht glauben – trotzdem erscheint sie auf den zweiten Blick realistischer: Soziale Leistungen in Deutschland sind sehr ausdifferenziert – letztlich sind z.B. BAFöG-Leistungen der Studierenden genauso Sozialleistungen wie das sog. Hartz-IV (ALG 2) der Erwerbslosen. An letztere denkt man aber spontan und dort greift die Komponente der sozialen Ächtung am meisten. Nicht selten schmerzt genau das die Betroffenen weit mehr als die Tatsache, dass sie sich mit dem Regelsatz von monatlich 374 Euro im täglichen Leben sehr einschränken müssen – viele beantragen (aufstockende) Leistungen deswegen erst gar nicht, obwohl sie Anspruch darauf hätten.
Betroffenen wird Faulheit unterstellt – sie sind das regelmäßige Opfer der Boulevard-Medien und letztlich derer, die genau daraus ihre „Informationen“ beziehen. Die BILD-Zeitung etwa schaltet  in unregelmäßigen Abständen ihre Serie „Deutschlands frechster Arbeitsloser“ in der ein besonderer „Härtefall“ eines Arbeitslosen zur Schau gestellt wird, der zur Verkörperung einer ganzen gesellschaftlichen Gruppierung werden soll. Es ist ein Interesse der „oberen Zehntausend“, dass die Mehrheit der „kleinen Leute“ sich nicht zu einig wird – dafür müssen sie gegeneinander ausgespielt werden, was insbesondere durch die Medienmacht meistens auch gut gelingt.
Es war allerdings ein Kanzler der SPD, der zum Wegbereiter der neoliberalen Zeitenwende im Land wurde. Noch heute steht aus dieser Ära etwa im Gesetz, dass Leistungsbezieher, sofern sie arbeitsfähig sind, jede zumutbare Arbeit annehmen müssen – egal, ob sie (un-) anständig bezahlt ist oder ob sie ihrer Qualifikation entspricht. „Zumutbar“ ist praktisch alles – es entscheiden in Ermessensausübung meist lediglich beruflich ausgebildete, nicht studierte Sachbearbeiter/innen der Arge/. Möglich ist es sogar, Menschen die Leistungen ganz zu streichen, wenn sie sich nicht an die Pflichten halten, die vorher durch aufgezwungenen (Arbeitsmarkt-Eingliederungs-) Vertrag festgelegt wurden – und das obwohl sie weiterhin hilfsbedürftig sind!
Auf diesem Wege entsteht faktisch mittelbare Zwangsarbeit, welche.... (http://nyc.de/US0KTL)

Sonntag, 16. Dezember 2012

Entlassung: Top10-Chef-Sprüche

Entlassung: Chef-Sprüche - SPIEGEL ONLINE - KarriereSPIEGEL: "
  1. "Kommen Sie doch mal bitte in mein Büro. Es ist auch das letzte Mal."
    Aufmunternde Geste
  2. "Ich habe mir Gedanken über Ihre Zukunft gemacht. Sie sind hier in diesem Umschlag."
    Tarnmanöver
  3. "Lenin sagte schon: Wenn 100 Leute aus der Partei austreten, macht es die Partei nicht schwächer, sondern stärker."
    Hat Lenin zwar so nie gesagt - macht aber immer Eindruck.
  4. "Die Abteilung Euphorie wird geschlossen, die Abteilung Hoffnung wird eröffnet."
    Innerbetriebliche Umstrukturierung
  5. "Wie lange arbeiten Sie hier schon - morgen einmal nicht mitgerechnet?"
    Fangfrage
  6. "Was kosten Sie? Sie müssen weg."Schachmatt in zwei Zügen
  7. "Ein Blinddarm fehlt auch."
    Abschiedsgruß an einen Mitarbeiter, die sich für unersetzlich hielt.
  8. "Selbst Ihnen wünsche ich eine berufliche Zukunft."
    Großzügige Geste"
  9. Wir konnten es uns nie ohne Sie vorstellen - ab morgen wollen wir es versuchen."
    Mut zum Umbruch
  10. "Sie müssen noch einiges lernen, aber nicht bei uns."
    Abschiedsfloskel

Samstag, 15. Dezember 2012

Hartz4-Empfänger und “Die Mitläufer”: Gemeinsam mit starkem Rückgrat ins neue Jahr

Wir gehen mit: "Seit Anfang Juli 2012 macht eine Initiative von sich reden, die Menschen ehrenamtlich zu Ämtern begleitet und so moralische Unterstützung bietet. Nun haben die Verantwortlichen den Verein “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” gegründet und sehen zuversichtlich ins neue Jahr.

Am 23. November dieses Jahres wurde im Essener Unperfekthaus der Verein “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” gegründet. Seit Anfang Juli 2012 hatten die Orga-Verantwortlichen die Idee bekannt gemacht und bereits vielen Menschen ehrenamtliche Begleitung bei Ämterbesuchen verschafft. “In nur sechs Monaten haben wir es geschafft die Idee auf eine solide Grundlage zu stellen und bereits vielen Menschen zu helfen”, so der frisch gewählte 1. Vorsitzende Till Riebeling aus Mainz. “Das macht Mut für das neue Jahr.”"
Alles lesen: http://nyc.de/Rw3r0v

Freitag, 14. Dezember 2012

Sind Sanktionen gerecht?

Watch "Sind Sanktionen gerecht?" Video at http://Odenwald.Wochenschau.TV - @OdwTV:


Stern.TV Bashing: Strafen gegen Hart-IV-Empfänger

Die meisten Zuschauer unseres Beitrags über Strafen gegen Hartz-IV-Empfänger sprachen sich dafür aus, darunter auch viele Erwerbslose. Aber was machen diese Arbeitslosen anders oder besser?

Der satirische Jahresrückblick 2012

Watch "Der satirische Jahresrückblick 2012" Video at Wochenschau.TV:

Ein Film von Werner Doyé und Andreas Wiemers 2012 war besser als die Bildzeitung schreibt, finden die Satiriker Werner Doyé und Andreas Wiemers. Sie zeigen Höhepunkte aus 12 Monaten auf bisher noch nicht gesehene Art und Weise. Christian Wulff entdeckt eine ganz neue Seite an sich, Angela Merkel landet mit „Solange ich lebe!“ einen furiosen Eurohit. Und Horst Seehofer kämpft furchtlos für die Pressefreiheit: „Das können Sie alles senden“.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Hartz IV-Total-Sanktionen sind verfassungswidrig

12.12.2012: Paritätischer Gesamtverband: Hartz IV-Total-Sanktionen sind verfassungswidrig - REPORT MAINZ :: Presse | SWR.de: "
AWO: Streichung von Arbeitslosengeld II unvereinbar mit der Menschenwürde
Mainz. Zwei Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege üben scharfe Kritik an der Totalsanktionierung von Hartz IV-Empfängern. Das berichtet das ARD-Politikmagazin online auf www.reportmainz.de.


Odenwald Regional Fernsehen OReg.TV

Werner Hesse, der Geschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes erklärt im Interview mit REPORT MAINZ: „Die Mittel völlig zu streichen ist mit der Verfassung nicht zu vereinen. (...) Es kann keinen Totalentzug von Leistungen geben, sondern das Existenzminimum ist zu sichern und sei es notfalls durch Gutscheine oder durch Sachleistungen.“

Damit kritisiert Werner Hesse die gängige Praxis von Jobcentern, ...

Sonntag, 9. Dezember 2012

Hartz Four - Vier Superhelden im Kampf für Hartz-IV-Empfänger


Hartz FourHartz Four - eine Superhelden-Kurzgeschichten-Saga

Seit Jahren sind Hartz-IV-Empfänger die Deppen der Nation. Ob in Ein-Euro-Jobs als billige Arbeitskräfte missbraucht oder vom Jobcenter schikaniert – immer müssen Hartzies herhalten.

Doch jetzt treten vier Superhelden in Berlin-Neukölln an die Seite der Armen und Entrechteten: Hartz – Four!

Die Hartz-Four Crew besteht aus:

BILDUNGSPRÄMIE WIRD VERLÄNGERT

Bildungsprämie: Presseinformationen:

Verlängerung  Bildungsprämie
Die "Bildungsprämie" wird es auch weiterhin geben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verlängert das erfolgreiche Projekt um 2 Jahre. Für die Bildungsprämie stehen 35 Mio. Euro zur Verfügung. Das Programm wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds kofinanziert.

Weitere Informationen erhalten Sie in derPressemitteilung.






Freitag, 7. Dezember 2012

Niedriglohnsektor breitet sich im Odenwaldkreis rasant aus

DGB: Niedriglohnsektor breitet sich auch im Odenwaldkreis rasant aus | Armutsbericht ist ein Armutszeugnis:


„Der Niedrig- und Armutslohnsektor breitet sich auch im Odenwaldkreis rasant aus“, betont der DGB. „Auch Vollzeitbeschäftigte mit Berufsabschluss rutschen immer mehr in den Niedriglohnbereich“. Untermauert wird diese Feststellung mit den Zahlen einer aktuellen Sonderauswertung der Agentur für Arbeit zum Thema Niedriglohn. Die Auswertung umfasst alle Vollzeitbeschäftigten (ohne Auszubildende). Im Odenwaldkreis gibt es 17.120 Vollzeitbeschäftigte. Davon arbeiten 4.652 Personen oder 27,2 Prozent unter der bundeseinheitlichen Niedriglohnschwelle, die bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von 1.802 Euro brutto liegt. Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind darin bereits berücksichtigt. Wird die (höhere) westdeutsche Niedriglohnschwelle von 1.890 Euro zugrunde gelegt, befinden sich sogar 5.093 Personen oder 29,7 Prozent der Vollzeitbeschäftigten im Odenwaldkreis unterhalb der Niedriglohnschwelle. Bei den Vollzeitbeschäftigten mit Berufsabschluss arbeiten 22,2 Prozent unter der westdeutschen Niedriglohnschwelle, bei den Vollzeitbeschäftigten mit Fach- oder Hochschulabschluss sind es immerhin 8,8 Prozent. Noch wesentlich brisanter sind die Zahlen weibliche Vollzeitbeschäftigte. Von 5.476 Frauen mit einer Vollzeitstelle arbeiten 2.837 oder 51,8 Prozent unterhalb der westdeutschen Niedriglohnschwelle. Selbst von den Frauen mit abgeschlossener Berufsausbildung befinden sich 43,7 Prozent unterhalb der Niedriglohnschwelle.


Mit Blick auf die aktuelle politische Diskussion über Altersarmut machen DGB-Kreisvorsitzender Harald Staier (Höchst) und DGB-Regionssekretär Horst Raupp deutlich: „Hungerlöhne führen zu Armutsrenten. Wenn es nicht endlich gelingt, prekäre Beschäftigung zurückzudrängen, den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen zu stoppen, einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn durchzusetzen und das Rentenniveau mindestens auf dem jetzigen Stand zu stabilisieren, wird Altersarmut für viele jetzt arbeitende Menschen zu einem Massenphänomen zu werden, das bis weit in die Mittelschicht hinein reicht“.

Scharf kritisiert der DGB Odenwaldkreis, dass „die Armuts- und Hungerlohnparteien“ im Bund und in Hessen jede Initiative gegen Lohndumping abgelehnt haben. Mit einer bundesweiten Kampagne...

Dienstag, 4. Dezember 2012

Drechsler: „Hartz-IV-Minijobber in Vollzeitarbeit vermitteln“


VhU, Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen, zu den Arbeitsmarktzahlen im November 2012

  • Hartz-IV-Bezug darf nicht Dauerzustand bleiben
  • VhU fordert Änderung der Anrechnungsregelung
via Darmstadt.Dieburg.TV : Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiterhin verhalten. Im November ging die Zahl der Arbeitslosen in Südhessen um 185 auf 26.683 zurück. Davon beziehen 13.142 Erwerbstätige Arbeitslosengeld II. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5 Prozent.

„Es ist eigentlich eine gute Nachricht, dass über 80.000 Hartz-IV-Bezieher in Hessen einem Job nachgehen und damit zum Teil nicht arbeitslos sind.
Das ergänzende Arbeitslosengeld II ermöglicht erst die Arbeitsaufnahme, wenn die Arbeitskraft nicht ausreicht, die eigene Existenz zu sichern.
Nicht akzeptabel ist es aber, wenn sich gut die Hälfte dauerhaft in einem Minijob oder in einer 100-Euro-Beschäftigung einrichtet. Denn 100 Euro Arbeitslohn dürfen komplett behalten werden, von jedem Euro darüber landen aber nur noch 20 Cent im eigenen Portemonnaie. Jobcenter und Optionskommunen müssen hier systematisch Vollzeitarbeit anbieten, damit der Hartz-IV-Bezug nicht Dauerzustand bleibt“, sagt Wolfgang Drechsler, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen.

Für Menschen, die lange nicht mehr gearbeitet haben oder die keinen Berufsabschluss vorweisen können, sei der Einstig in niedrig bezahlte Arbeit oft der einzig realistische Schritt zurück in ein Leben aus eigener Kraft. Entscheidender Fortschritt im Hartz-IV-System sei, dass dem Einzelnen mehr Geld bleibt, wenn er mehr arbeitet. Dagegen machte es im alten Sozialhilfesystem bis 2004 finanziell kaum einen Unterschied, ob jemand arbeitete oder nicht. Deshalb tat dies auch kaum jemand.

„Leider hat der Gesetzgeber bei Hartz IV von Anfang an den Konstruktionsfehler eingebaut,

Montag, 3. Dezember 2012

Heuchelei: SPD-Kritik am gefälschten Armutsbericht

 facebook.com/spd.odenwald 
Heuchelei: SPD-Kritik am gefälschten Armutsbericht:

Armutsentwicklung durch schwarz, grün, gelb, rotWarum die SPD-Kritik am verfälschten Armutsbericht als Heuchelei bezeichnet werden kann 

Wie berichtet hat die schwarz-gelbe Bundesregierung den aktuellen Armutsbericht an den entscheidenden Stellen verfälscht und zahlreiche Passagen sogar komplett gestrichen. In aller Öffentlichkeit gab der Bundeswirtschaftsminister und FDP-Vorsitzende Philipp Rösler zu, dass einige Aussagen nicht mit den Positionen der Koalition übereinstimmen und deshalb gestrichen oder abgewandelt wurden. Von Seiten der Oppositionsparteien gab es berechtigterweise Kritik an dem Vorgehen. Allerdings muss man sich fragen, ob die SPD nicht ebenso gehandelt hätte. Denn schließlich hat sie zu damaliger Zeit mit Hartz IV und der Agenda-2010 den Grundstein für Armut und Armutslöhne gelegt.

Seit Jahren kritisieren Sozialverbände und Erwerbslosen Initiativen die Auswirkungen der unsozialen Politik – und das nicht erst, nachdem die schwarz-gelbe Koalition am Ruder ist. Schon bei den Planungen der Agenda-2010 und dem Einsetzen der „Hartz-Kommission“ kämpften Betroffene gegen die Auswirkungen, die in der ursprünglichen Fassung des Armutsberichts in Ansätzen geschrieben stehen.

Die Agenda-2010 hat entscheidend mit dazu beigetragen, dass die Armut großer gesellschaftlicher Bevölkerungsgruppen deutlich zunimmt. Umso unverständlicher erscheint die Empörung von SPD und Grünen, die mit Schröder und...

Sonntag, 2. Dezember 2012

Arbeitslosenzahl nahezu unverändert

Landratsamt Odenwaldkreis - Arbeitslosenzahl im Odenwaldkreis nahezu unverändert:

Frohe Weihnachten! Für die nächsten Wochen rechnen die "Fachleute" mit einem deutlichen Ansteigen der Arbeitslosenzahl!  

Armutsbericht der Bundesregierung für "Deutschen Science Fiction Preis" nominiert

Der Postillon: Armutsbericht der Bundesregierung für "Deutschen Science Fiction Preis" nominiert:
So stellt sich der Postillon
Zeichner 
dieses "Deutschland" vor
Odenwald.TV (dvpa) - Großes Lob für die Politik: Der offizielle Armutsbericht der Bundesregierung ist eines der Werke, die für den renommierten Deutschen Science Fiction Preis nominiert worden sind. Das gab der Science Fiction Club Deutschlandam Freitag bekannt. Damit hat der 535-seitige Bericht unter dem Titel "Lebenslagen in Deutschland. Entwurf des 4. Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung" realistische Chancen, die Auszeichnung 2013 in der Kategorie "Bester Roman" zu gewinnen.
Zu der Entscheidung des Vereins, die Regierung für den Preis zu nominieren, habe vor allem die überzeugende Art und Weise beigetragen, in der ein utopisches Deutschland reicher und glücklicher Menschen dargestellt wird, heißt es in einer offiziellen Mitteilung.... weiterlesen: http://nyc.de/TBdr6G

Donnerstag, 29. November 2012

Vom Minijob zur Teilzeitstelle

Watch "Vom Minijob zur Teilzeitstelle" Video at http://Odenwald.TV - Wochenschau @OdwTV:


Video Experteninterview @ Odenwald.TV : Susanne Cziske, Projektleiterin im Jobcenter Dortmund, erklärt in diesem Video, wann und wie Minijobs in Teilzeitstellen umgewandelt werden können.

Hartz IV News November 2012

Hartz IV: 40 Prozent der Widersprüche erfolgreich

Die Zahl der Hartz IV Sanktionen hat mittlerweile die jährliche Ein-Million-Marke überschritten. In den allermeisten Fällen werden die Leistungskürzungen jedoch nicht aufgrund der Ablehnung einer Arbeitsstelle oder Ausbildung ausgesprochen, sonder aufgrund von sogenannten Meldeversäumnissen. Die Erfolgsrate der eingelegten Widersprüche durch Sanktionierte ist dementsprechend hoch... > http://nyc.de/U5jiNH

Bundesregierung fälscht Armutsbericht

Die Bundesregierung hat offenbar Angst vor den Tatsachen, die in einem Armutsbericht amtlich durch Behördenmitarbeiter des Bundesarbeitsministeriums belegt wurden. Zahlreiche Passagen wurden vernebelt, gestrichen oder beschönigt. So sollen in der „überarbeiteten Version“ viele Textpassagen offenkundig geglättet worden sein, andere Tatsachen wurden ganz einfach gelöscht, weil der Bericht nach eigenen Angaben nicht die Meinung der Bundesregierung widerspiegelt.  > http://nyc.de/U5jcWg


Hartz IV: Jobcenter zwingt zur Rauchentwöhnung

Im Rahmen des Projekts „Perspektive 50plus“ lädt das Jobcenter der niedersächsichen Region Nienburg derzeit Hartz IV Bezieher zu einem sogenannten Rauchentwöhnungskurs ein. An sich ist es eine tolle Sache, wenn derartige Gesundheitskurse angeboten werden. Doch wer sich weigert, bekommt weniger Sozialleistungen.... > http://nyc.de/U5j4WL

Ralph Boes setzt Hartz IV Sanktionshungern aus

Nach 26 Tagen hat der Aktivist und Hartz IV-Betroffene Ralph Boes das „Sanktionshungern“ eingestellt (Wir berichteten hier und hier). Grund für die Aufgabe ist die Rücknahme der Sanktionen durch das Jobcenter. Mit der Schaffung eines Präzidenzfalls wollte Boes bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen, um eine Verfassungswidrigkeit der Sanktionen feststellen zu lassen... > http://nyc.de/U5j35p


Einmalige Leistungen bei Hartz IV

Hartz-IV-Bezieher können neben der generellen Sicherung des Lebensunterhaltes in besonderen Lebenssituationen auch einmalige Leistungen beanspruchen. Wann kommen einmalige Leistungen in Betracht? Das Gesetz unterscheidet zwischen einmaligen und laufenden Leistungen. Hilfe zum Lebensunterhalt sowie angemessene Kosten der Unterkunft und Heizung werden als laufende Leistungen bewilligt.... > http://nyc.de/U5iYOT

Hartz IV: EM-Rentenanspruch bleibt erhalten

In einigen Medien wird behauptet, dass der Anspruch auf die Erwerbsminderungsrente (EM-Rente) mit dem Wegfall des Rentenbeiträge im Hartz IV-Bezug erlischt. Das ist jedoch nicht ganz richtig. Das ist nämlich nur dann der Fall, wenn bei Eintritt in den Bezug von Hartz IV noch keine Anwartschaft erworben ist. Bereits erworbene Anwartschaften sind demnach nicht gefährdet... > http://nyc.de/U5iOap

JOBBÖRSE - Ergebnisse Umkreissuche - Arbeit, 64720 Michelstadt, Hessen, Deutschland

JOBBÖRSE - Ergebnisse Umkreissuche - Arbeit, 64720 Michelstadt, Hessen, Deutschland:
Bundesagentur für ArbeitJOBBÖRSE

Mittwoch, 28. November 2012

Einkommensverteilung in Deutschland - Bundesregierung schönt Armutsbericht - Politik - Süddeutsche.de

Einkommensverteilung in Deutschland - Bundesregierung schönt Armutsbericht - Politik - Süddeutsche.de:


Obdachlose in FrankfurtVerwässert und verschleiert: Die Bundesregierung hat ihren Armutsbericht bewusst geschönt. Kritische Passagen zur Vermögensverteilung und zur zunehmenden Einkommensspreizung wurden gestrichen. Der Grund: Die ursprüngliche Version hat nicht "der Meinung der Bundesregierung" entsprochen.Die Bundesregierung hat ihren Armuts- und Reichtumsbericht in einigen entscheidenden Passagen deutlich geglättet. So ist die Aussage "Die Privatvermögen in Deutschland sind sehr ungleich verteilt" in der Einleitung des Regierungsdokuments nicht mehr zu finden. Dies geht aus einem Vergleich des Entwurfs mit der überarbeiteten Fassung vom 21. November hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Den Bericht, zu dem sich jetzt die Verbände äußern können, soll das Kabinett möglichst noch dieses Jahr billigen.

Die erste Fassung der amtlichen Analyse, die das Bundesarbeitsministerium alle vier Jahre erstellt, war Mitte September an die anderen Ressorts gegangen. Zwei Monate später fehlen nun bestimmte Sätze, mit denen die Beamten des Ministeriums von Ursula von der Leyen (CDU) einen durchaus kritischen Blick auf die Republik warfen.

Dazu zählen auch Aussagen zur Lohnentwicklung. In der ersten Variante stand: "Während die Lohnentwicklung im oberen Bereich positiv steigend war, sind die unteren Löhne in den vergangenen zehn Jahren preisbereinigt gesunken. Die Einkommensspreizung hat zugenommen." Diese verletze "das Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung" und könne "den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden".
weiterlesen: http://nyc.de/RiZBra

Montag, 26. November 2012

Das Leben als Hartz IV-Kind

Watch "Wir sind nicht arm, wir haben nur kein Geld" Video at http://Odenwald.TV - Wochenschau @OdwTV:


Beide Kinder haben den Willen, sich für eine bessere Zukunft anzustrengen, aber wie leicht ist es, sich eine gute Bildung anzueignen? Reichen kostenfreie Schulen und Bildungsgutscheine in unserem Land, in dem über zweieinhalb Millionen Kinder an der Armutsgrenze leben? Dieser Film zeigt: Bildungsnahe Familien haben es einfacher als bildungsferne.

Freitag, 23. November 2012

Gutscheinmodell für Langzeitarbeitslose: Abwrackprämie für Kühlschränke geplant

Gutscheinmodell für Langzeitarbeitslose: Abwrackprämie für Kühlschränke geplant | Wirtschaft - Frankfurter Rundschau:
Die Bundesregierung denkt über ein Gutscheinmodell für Langzeitarbeitslose zum Kauf von stromsparenden Kühlschränken nach. Ein entsprechender Bericht der „Saarbrücker Zeitung“ wurde vom Bundesumweltministerium zum Teil bestätigt.

[...] Allerdings wurde in Regierungskreisen betont, es gehe keineswegs um eine Abwrackprämie für alte Kühlschränke. Altmaier sieht verstärkte Anstrengungen zum Stromsparen als Erfolgsrezept, um die steigenden Energiekosten abzufedern - kritisiert wird immer wieder, dass sich Einkommensschwache nicht neue Kühlschränke kaufen können.
Laut „Saarbrücker Zeitung“ besteht das Arbeitsministerium nicht auf einer Anrechnung des Zuschusses auf den Hartz-IV-Bezug, wenn er in Form eines Gutscheines erfolgt. Das Kühlschrankprogramm könne Teil des Caritasprojekts „Stromspar-Check“ werden, bei dem Stromsparhelfer in einkommensschwachen Haushalten umsonst Energiespartartikel und abschaltbare Stecker zur Verfügung stellen. (dpa) 
Alles lesen: http://nyc.de/UivAqu

Dienstag, 20. November 2012

Gegen den Trend: Weniger Auflagen bei der Arge | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen

Gegen den Trend: Weniger Auflagen bei der Arge | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen:
Die Arge in Darmstadt folgte dem Bundestrend nicht. Hier wurden sogar weniger Sanktionen gegen Lesitungsempf&auml;nger verh&auml;ngt. Foto: ROman Gr&ouml;sser
Die Arge in Darmstadt folgte dem Bundestrend
nicht. Hier wurden sogar weniger Sanktionen gegen
Leistungsempfänger verhängt. Foto: Roman Grösser
Während es nach einer Meldung der „Süddeutschen Zeitung“ bundesweit einen Rekord bei der Verhängung von Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger gibt, gibt es beim Jobcenter Darmstadt eine gegenläufige Entwicklung: Die Sanktionsquote sinkt.
Wie Sozialdezernentin Barbara Akdeniz am Dienstag auf Anfrage berichtete, wurden 2011 gegen 4,8 Prozent der Hartz-IV-Empfänger Sanktionen – in der Regel Leistungskürzungen – verhängt. Diese Quote sank nach den Angaben der Grünen-Politikerin in diesem Jahr auf 4,2 Prozent. Der Durchschnitt bei vergleichbaren Jobcentern betrage 4,9 Prozent.
Die meisten Sanktionen (etwa 55 Prozent) betreffen Meldeverstöße, das heißt, Menschen werden zu einem Gespräch eingeladen, kommen aber nicht. Stellt sich bei einer Anhörung heraus, dass es für das Versäumnis keinen wichtigen Grund gab, stellt dies eine Pflichtverletzung dar, so erläuterte Akdeniz, die als Rechtsfolge eine Kürzung der Leistung nach sich zieht. Das Ausmaß ist von der Höhe der Leistung abhängig und beträgt durchschnittlich etwas über 80 Euro.
Das zweitgrößte Versäumnis sind Verstöße des Leistungsbeziehers gegen eine mit dem Jobcenter abgeschlossene Eingliederungsvereinbarung. Das könne bedeuten, so Akdeniz, dass jemand keine Bewerbung geschrieben oder sich zu keiner Qualifizierungsmaßnahme angemeldet habe. Dies mache etwa 25 Prozent der Sanktionsmaßnahmen aus. Demgegenüber spielten Leistungskürzungen wegen der Ablehnung einer zumutbaren Arbeit oder einer Ausbildungsstelle eine geringe Rolle.
Dass es in Darmstadt weniger Sanktionsmaßnahmen gibt als im Durchschnitt vergleichbarer Jobcenter (dabei spielt zum Beispiel die Migrationsstruktur und die Wirtschaftsstärke eine Rolle) führte die Sozialdezernentin auf eine gute Kommunikation zwischen Leistungsberechtigten und Jobcenter zurück.

Schimmelwohnung: Jobcenter bietet Hilfe an, die Gemeinde nicht | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen

Schimmelwohnung: Jobcenter bietet Hilfe an, die Gemeinde nicht | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen: "WALD-MICHELBACH.
„Der Bürgermeister kann nicht helfen, die Leute werden schließlich vom Jobcenter betreut“, sagte der Leiter des Ordnungsamts von Wald-Michelbach (Kreis Bergstraße), Heinz Alter. Schließlich wohne Familie Weichert in einer Eigentumswohnung. Und wer sein Eigentum verkommen lasse, müsse auch selbst für die Beseitigung der Schäden aufkommen, betonte er gestern gegenüber dieser Zeitung." http://nyc.de/UGJ9vS

Montag, 19. November 2012

Hartz IV: Jobcenter verhängten 10400 Totalsanktion



Trocken Brot und Wasser bei Totalsanktionen

Laut einer kleinen Anfrage der Bundestagsfraktion „Die Linke“ an die Bundesregierung, wurden im Jahr 2011 rund 10.400 Menschen die Hartz IV Regelleistungen um 100 Prozent als Sanktion gekürzt. Das bedeutet, die Betroffenen haben mindestens drei Monate keine Sozialleistungen mehr erhalten. Obwohl das Bundesverfassungsgericht Sozialleistungen unter dem Existenzminimum untersagt, sieht die schwarz-gelbe Regierung „keinen Handlungsbedarf“. Es ist davon auszugehen, dass im laufenden Jahr noch mehr Totalsanktionen verhängt wurden, da seit Amtseintritt der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen das jährliche Gesamtvolumen der Sanktionen mittlerweile die Millionengrenze überschritten hat.

Laut einer kleinen Anfrage der Bundestagsfraktion „Die Linke“ an die Bundesregierung, wurden im Jahr 2011 rund 10.400 Menschen die Hartz IV Regelleistungen um 100 Prozent als Sanktion gekürzt. Das bedeutet, die Betroffenen haben mindestens drei Monate keine Sozialleistungen mehr erhalten. Obwohl das Bundesverfassungsgericht Sozialleistungen unter dem Existenzminimum untersagt, sieht die schwarz-gelbe Regierung „keinen Handlungsbedarf“. Es ist davon auszugehen, dass im laufenden Jahr noch mehr Totalsanktionen verhängt wurden, da seit Amtseintritt der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen das jährliche Gesamtvolumen der Sanktionen mittlerweile die Millionengrenze überschritten hat."

weiterlesen http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-jobcenter-verhaengten-totalsanktion-9001203.php

Jobcenter Fortbildung: Stephanie Wöber ist der beste Odenwälder Vermittlungscoach

Mitarbeiter des Kommunalen JobCenters und des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft erhalten Zertifikate
"Anerkannter Vermittlungscoach" - so heißt das Prädikat,
das fünf Fallmanager und drei Mitarbeiter des BWHW auszeichnet.
Es gratulierten Kreisbeigeordneter Michael Vetter (hinten rechts)
und Hauptabteilungsleiter Erich Lust (hinten links)
Glückwünsche und großes Lob galten kürzlich fünf Fallmanagern des Kommunalen Job-Centers im Odenwaldkreis und drei Mitarbeitern des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft (BWHW), die zum Ende des Jahres 2009 den Lehrgang "Vermittlungscoaching" erfolgreich abgeschlossen hatten. Kreisbeigeordneter Michael Vetter als Beauftragter für Arbeit und Soziale Sicherung gratulierte den Absolventen bei einer Feierstunde im Landratsamt in Erbach zu ihrem Erfolg, überreichte ihnen die entsprechenden Zertifikate und betonte, wie wichtig es sei, im beständigen Bemühen um die Vermittlung Langzeitarbeitsloser auf den ersten Arbeitsmarkt nicht "die verwaltungstechnische, sondern die menschliche Komponente" zu pflegen. Diese Sichtweise zählte schließlich auch zu den Lerninhalten der Pflichtfortbildung zum "Anerkannten Vermittlungscoach", die 22 Unterrichtstage in Anspruch genommen hat. Dabei handelt es sich um eine von der Industrie- und Handelskammer zertifizierte Maßnahme, wie Vetter ergänzend anmerkte.
"Ich finde es toll, dass alle Teilnehmer die Prüfung bestanden haben", sagte der Kreisbeigeordnete und verband damit den Wunsch, dass die Fallmanagerinnen und Fallmanager in ihrer beratenden und vermittelnden Tätigkeit stets "den richtigen Ton" im Umgang mit ihren Kunden finden sollen. Vetter hob die Leistung von Stephanie Wöber hervor, die mit 92 von 100 möglichen Punkten das beste Prüfungsergebnis erreichte. Wie sie schlossen die Verwaltungsmitarbeiter Marcel Daub, Markus Dörr, Nathalie Frisch und Stefan Thamm die Weiterbildung mit Erfolg ab. Dies gelang auch Sabine Beck, Birgit Golak und Michael Jung, die für das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft tätig sind. Das BWHW unterhält...

Donnerstag, 15. November 2012

Familie leidet doppelt, seitdem der pädophile Stiefvater im Gefängnis sitzt

Familie leidet doppelt, seitdem der pädophile Stiefvater im Gefängnis sitzt: ODENWALDKREIS
Vera Müller hat einen Albtraum erlebt, der kaum zu verkraften ist: Vor einem Jahr ist der Vater einer gemeinsamen Tochter wegen Missbrauchs zweier Stiefkinder verurteilt worden. Der Täter ist bestraft, aber der Familie fehlt sein Geld. Ein Fall, der ratlos macht.

Bund entlastet Landkreise bei der Grundsicherung | NOKZEIT

Bund entlastet Landkreise bei der Grundsicherung | NOKZEIT: "Berlin. (pm) Das war ein wichtiger Schritt für stabile Finanzen in den Kommunen:  Der Bundestag hat beschlossen, dass der Bund die Kosten für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung übernimmt. Der CDU-Wahlkreisabgeordnete Alois Gerig sieht durch den Beschluss die Landkreise in der Region gestärkt: „Durch die Kostenübernahme durch den Bund werden der Main-Tauber- und der Neckar-Odenwald-Kreis in Millionenhöhe entlastet.“

Die beschlossenen Änderungen im Zwölften Sozialgesetzbuch sehen vor, dass der Bund die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung schrittweise übernimmt. Die Kostenübernahme beginnt bereits im laufenden Jahr mit der Erhöhung des Bundesanteils von 16 auf 45 Prozent und setzt sich in 2013 mit einer Erhöhung auf 75 Prozent fort. Ab 2014 wird der Bund dauerhaft 100 Prozent der Kosten tragen. Alois Gerig betont: „Die Landkreise erhalten durch die Entlastung mehr Gestaltungsmöglichkeiten – dies stärkt die kommunale Selbstverwaltung.“"

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Samstag, 3. November 2012

Bildungspaket: Millionen zweckentfremdet um Haushaltslöcher zu stopfen

Hartz IV: Kommen Bildungspaket-Einschränkungen?:

"In den Kommunen stapeln sich die Millionen und werden mittlerweile zweckentfremdet, um Haushaltslöcher zu stopfen."

 www.Nachhilfe.Co 
Die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets im Rahmen von Hartz IV erfordert einen ganz erheblichen Verwaltungsaufwand, berichte der Deutsche Landkreistag. Dieser beruhe zum Teil darauf, „dass die Leistungen als Sachleistungen gewährt werden, die per se einen höheren Verwaltungsaufwand erfordern als Geldleistungen“. Zum anderen seien die recht komplexen Gesetzesformulierungen dafür verantwortlich, dass der verwaltungstechnische Aufwand im Verhältnis dazu zu hoch sei. Der Deutsche Landkreistag hat nunmehr „Vorschläge zur Reduzierung des Verwaltungsaufwands für das Bildungs- und Teilhabepaket“ erarbeitet, die teilweise „brandgefährlich“ sein können, weil damit noch weniger Kinder Bildungs-Leistungen erhalten könnten.


Als die Einführung des sogenannten Bildungspaketes seitens der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) geplant wurde, hatten bereits damals Sozialverbände und Erwerbslosen-Initiativen kritisiert, dass die Neuregelungen und Leistungen die Kinder kaum erreichen werden. Stattdessen werde ein hoher Verwaltungsapparat aufgebaut, der Unsummen verschlingen wird. Zudem würden zahlreiche Gesetzesregelungen verhindern, ...

Freitag, 2. November 2012

Neckar -Odenwald-Kreis - Arbeitsagentur berät Unternehmen und Existenzgründer in IHK Rhein-Neckar

Neckar -Odenwald-Kreis - Arbeitsagentur berät Unternehmen und Existenzgründer in IHK Rhein-Neckar - MRN News:


Neckar-Odenwald -Kreis /Metropolregion Rheinneckar - Unternehmen und Existenzgründer aus dem Neckar-Odenwald-Kreis können sich am 15. November 2012 kostenlos in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar in Mosbach von Fachleuten der Agentur für Arbeit Mosbachdazu beraten lassen, unter welchen Voraussetzungen und mit welcher finanzieller Förderung Arbeitslose eventuell eingestellt werden können. Wer arbeitslos ist und sich selbstständig machen möchte, erhält Tipps, ob das Vorhaben durch die Agentur für Arbeit bezuschusst werden kann. Anmeldung telefonisch unter 06261/9249-0. Weitere Informationen unter http://www.startercenter-rhein-neckar.de

Geht doch, wenn man will...

Ralf U. Hill: Schach dem Jobcenter und der ARGE!

Klappentext: Die perfekte soziale Gesellschaft ...
... wird es wohl nie geben. Aber das ist kein Grund, ihr nicht entgegen zu streben. Denn wie seit der Einführung von HARTZ IV mit Hilfebedürftigen umgegangen wird, kann getrost als kriminell bezeichnet werden: Der ungebremsten Willkür der Jobcenter und der Justiz ausgeliefert, sehen sich Millionen von Leistungsempfängern einem fast allmächtigen System von Korruption und Entrechtung von Menschenhändlern konfrontiert, dem sie sich bedingungslos zu unterwerfen haben. 



Veröffentlicht am 01.11.2012 von k4projekt

Die Lobby der Armutsprofiteure läßt keinen Kniff aus, wendet jeden Trick an und bricht sämtliche Gesetze mithilfe der völlig verfehlten Sozialpolitik einer durch und durch korrumpierten Politikerkaste, die in jedem anständigen Land um ihr Leben fürchten müßte. Doch das wachsende Heer der Erwerbslosen schweigt. Warum? Weil es seine Rechte nicht kennt!

Schonungslos offen schildert der Autor von „Das Deutschland Protokoll", selbst ein Betroffener, die Machenschaften und Methoden der mafiaähnlichen Strukturen einer Verarmungsindustrie. Denn mit HARTZ IV wird ordentlich und profitabel Kasse gemacht! 

Hill schildert auch aus zahlreichen eigenen Erfahrungen gangbare Wege, sich der Willkür zur Wehr zu setzen. Dieser Ratgeber ist auch ein Weckruf an alle Leistungsberechtigte, mit vereinten Kräften diesem Treiben ein Ende zu setzen. Und der gemeinsame Schlachtruf sollte lauten: Schach der ARGE!

2.737 Arbeitslose im Odenwaldkreis

Landratsamt Odenwaldkreis - Arbeitslosenquote im Odenwaldkreis 5,3%

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften bleibt etwa konstant. Im September 2012 waren es 2.906 mit 5.863 anspruchsberechtigten Personen. Im Oktober 2012 liegt die Zahl der Bedarfsgemeinschaften bei 2.896 und 5.843 berechtigten Personen. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten blieb mit 4.148 im Vergleich zum Vormonat nahezu gleich. Das trifft auch bei den nicht erwerbsfähigen Leistungsbeziehern (1.697) zu.
Die Jugendarbeitslosigkeit  konnte von 11,9 Prozent im September auf 11,2 Prozent im Oktober reduziert werden.

Der Odenwaldkreis weist eine Unterbeschäftigungsquote von 6,0 Prozent (3.076 Personen) aus. Im September 2012 lag diese noch bei 6,2 Prozent (3.165 Personen). Der Anteil der Arbeitslosigkeit an Unterbeschäftigung beträgt 88,7 Prozent. Auch bei den älteren arbeitslos gemeldeten Bürgerinnen und Bürgern ging die Quote mit 34,6 Prozent im SGB-II-Bereich auf 33,9 Prozent zurück*
(*möglicherweise verstorben, verhungert oder selbsttötung ;).

Im Zuständigkeitsbereich der Arbeitsagentur Erbach stieg die Zahl der Erwerbslosen im Oktober. Die Abschwächung bei der Arbeitskräftenachfrage sowie die Beendigung zahlreicher befristeter Arbeitsverhältnisse zum 30. September führten dazu, dass im Vergleich zum Oktober 2011 mehr Odenwälder ohne Beschäftigung sind.