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Mittwoch, 29. Februar 2012

Warum die Krise etwas mit der Kluft zwischen Arm und Reich zu tun hat

Die sozialen Ursachen der Finanzkrise
Wenn über die Ursachen der Finanzkrise geredet wird, dominieren zwei Erklärungsmuster: Einmal geht es um die Gier als anthropologische Konstante, zum anderen um das System des Kapitalismus. Auf soziale Interessen und gesellschaftliche Kräfte wird dagegen so gut wie nicht eingegangen. Dabei kommt es gerade auf folgende Ursachen der Krise an: auf die Deregulierung des Finanzsektors und auf die drastische Zunahme höherer Einkommen und Vermögen. Professor Michal Hartmann, Soziologe und Eliteforscher an der TU Darmstadt, zeigt, warum die Krise etwas mit der Kluft zwischen Arm und Reich zu tun hat.


Michael Hartmann wurde 1952 geboren, ab 1971 Studium der Politikwissenschaften, Germanistik, Soziologie, Philosophie, Psychologie und Geschichte, 1979 Promotion zum Dr. phil.; 1983 Habilitation. Seit 1999 ist Hartmann Professor für Soziologie an der TU Darmstadt. Arbeitsschwerpunkte: Eliteforschung, Industrie- und Organisationssoziologie, Managementsoziologie, Globalisierung und nationale Wirtschaftsstrukturen.

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