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Jobcenter Bibliothek

Dienstag, 27. März 2012

HARTZ IV: JOBCENTER VERHINDERT ARBEITSLEBEN


[...] Der Verdacht, dass Jobcenter mit Eifer daran arbeiten die Arbeitslosenstatistiken zu verschönern und dass dazu nahezu jedes Mittel recht ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Wie soll sich der normal denkender Bürger erklären, dass seitens des Jobcenters Unmengen von Geldern in sogenannte Integrationsmaßnahmen gesteckt werden, die nach einem TV Bericht von den Arbeitsagenturen eingekauft und dann erst, damit sie ausgelastet sind, willkürlich mit Arbeitslosen gefüllt werden? 

Zumindest ist hier keine gesetzlich vorgeschriebene persönliche Förderung zu erkennen. Ebenso rätselhaft erscheint es, dass in den Integrationsmaßnahmen Jahr für Jahr fast immer die gleichen Arbeitslosen sitzen. Wurden sie vielleicht in der Maßnahme an eine Leasingfirma vermittelt? Dies könnte des Rätsels Lösung sein, denn wie ebenfalls im Fernsehen berichtet, dauern solche Beschäftigungsverhältnisse in der Regel nicht länger als zwei Monate. Oder haben sie gar mit den von der Arge zahlreich verteilten Vermittlungsgutscheinen, um nicht zu frieren, im Winter die Öfen ihrer Wohnungen geheizt, anstatt die dahinter steckenden Steuergelder ordnungsgemäß an eine der vielen privaten Vermittlungsagenturen weiter zu leiten? 

[...] Wer sich auf das Jobcenter Neustadt an der Weinstraße verlässt ist scheinbar nicht nur verlassen, sondern sieht sich vielmehr, zumindest wenn er ernsthaft die Eigeninitiative ergreift und realistische Chancen hat, seine Arbeitslosigkeit zu beenden, einer Bürokratie gegenübergestellt, gegen die jene allseits bekannten Schildbürgerstreiche äußerst artig wirken müssen. 


 (Ein Leserartikel von A. Sara)  Alles lesen: http://nyc.de/GTgQVj

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