Arbeitsamt-TV.de  Das ultimative ArbeitslosenKino  
Lustige, gruselige und tröstliche Tonfilme aus der Arbeits(losen)welt

Jobcenter Bibliothek

Sonntag, 22. April 2012

Millionen Tote durch Medizner – MMNews

Millionen Tote durch Medizner – MMNews:
Quelle: MMNews

22.04.2012
Ein Arzt klagt an: Millionen Patienten sterben durch falsche Behandlung. „Der GAU ist, dass Hochschulmediziner bei der Bewertung von wissenschaftlichen Studien ständig die Regeln brechen, um finanzielle Interessen der Hersteller, Karrierenetzwerke und längste veraltete Lehrmeinungen durchsetzen“.

Der Heidelberger Allgemeinmediziner Gunter Frank wirft seinen Arztkollegen schlechtes Handwerk vor. „Millionen Menschen in Deutschland werden falsch behandelt und bezahlen das mit ihrem Leben“, sagte Frank in einem Interview des...
Nachrichtenmagazins FOCUS.
Seine Kritik richtet sich vor allem gegen die medizinischen Fachgesellschaften und deren Leitlinien. „Der GAU ist, dass Hochschulmediziner bei der Bewertung von wissenschaftlichen Studien ständig die Regeln brechen, um finanzielle Interessen der Hersteller, Karrierenetzwerke und längste veraltete Lehrmeinungen durchsetzen“, so Frank, der seine Thesen in seinem neuen Buch „Schlechte Medizin“ veröffentlichte.
Ärzte ließen sich viel zu oft zu Verkäufern unnötiger Therapien instrumentalisieren, die dem Patienten dann nicht nützen, sondern schaden. „Wir Ärzte lassen uns zu leicht manipulieren“, räumte er ein. Ein bewährtes Verkaufsargument sei die Angst vor Krankheit, wie etwa Zecken, Schweinegrippe oder hohes Cholesterin.
Die Folge sei, dass vor allem ältere Patienten zu viele Medikamente schluckten und sie unnötigen Nebenwirkungen ausgesetzt seien. In Deutschland nehmen rund vier Millionen Menschen Cholesterinsenker ein. Ein Großteil hätte keinen Nutzen davon und riskiere im schlimmsten Fall Leberschäden oder Nierenversagen, so Frank. Der Hausarzt will Patienten und Ärzte wachrütteln: „Medizin bedeutet nicht, viel hilft viel, sondern auch, eine Therapie einmal aus guten Gründen nicht zu machen.“
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen