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Freitag, 21. Dezember 2012

„Hessen akzeptiert Lohndumping“

„Hessen akzeptiert Lohndumping“ | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen: "

Wirtschaft – DGB fordert Tariftreuegesetz, das die Vergabe öffentlicher Aufträge regelt
BEERFELDEN. „Mit dem politisch gewollten und politisch geförderten Lohndumping muss endlich Schluss sein. Anständige Arbeit muss anständig bezahlt werden.“ Damit wies DGB-Ortsverbandsvorsitzender Lothar Löll in der jüngsten Vorstandssitzung auf die Tatsache hin, dass es in Hessen im Gegensatz zu der Mehrzahl der Bundesländer kein Tariftreuegesetz gibt. 

DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt) wirft der schwarzgelben Landesregierung daher vor, „Anhänger einer Niedrig- und Armutslohnstrategie“ zu sein, wie es in einer Mitteilung der Gewerkschaft heißt.Die Gewerkschafter in der Oberzent fordern die Landesregierung daher auf, „ihr wettbewerbspolitisches Leitbild zu überprüfen und einmal darüber nachdenken, ob sie unter Sozialer Marktwirtschaft auch noch etwas anderes verstehen als Niedriglohn und Lohndumping“. Mit dem Verzicht auf ein Tariftreuegesetz bedrohten CDU und FDP ehrliche Unternehmen und gefährdeten regulär entlohnte Arbeitsplätze.

Der Wettbewerb um Aufträge werde immer öfter von Betrieben entschieden, die ihre Angebote auf der Grundlage von Lohndumping und unkontrollierten Subunternehmen abgeben. Notwendig sei deshalb auch in Hessen ein Tariftreue- und Vergabegesetz, das faire Wettbewerbsbedingungen schafft und ehrliche Unternehmen vor Schmutzkonkurrenz und Lohndrückerei schützt, so die Gewerkschafter in der Oberzent."

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