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Donnerstag, 7. März 2013

:KenFM - Jetzt REICHt‘s!

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Eben nicht. Der aktuelle Armutsbericht der BRD macht klar, was allen lange klar ist. Nichts wächst schneller als die Armut. Auch in Deutschland. 14-16% aller Deutschen sind von Armut bedroht. Arm TROTZ Arbeit. Wie geht das, wird der Laie da fragen. Diese Frage wundert, denn sie offenbart den vollständigen Verlust von Gedächtnis.

Arm TROTZ Arbeit ist so alt wie die Menschheit selber, nur nannte man früher das Kind beim Namen. Wer arm trotz Arbeit war, war eben ein Sklave. Heute heißen Sklaven Lohnarbeiter deren Löhne „der Markt“ jederzeit drücken kann. Die, die klassisch gegen Lohn zur Arbeit gehen, werden untereinander, sprich heute global, gegeneinander ausgespielt. Lohnabhängiges arbeiten ist Sklavenlohn, und Sklaven sollen wie schon immer in der Geschichte so wenig wie möglich kosten.
Das, was man ihnen damals wie heute zugestand, war eben nur das, was nötig war, damit sie übermorgen noch kommen - müssen. Zum Leben zu wenig, zum Sterben zuviel.
So schafft man Abhängigkeiten, damit die Besitzer, auch die der modernen Sklaven, weiter abhängen können.
Das ganze Gefasel der Regierenden über Verteilung ist eine Farce. Jeder weiß wie Ungleichheit entsteht.

Die einen haben fast alles, die anderen fast nichts. Die, die haben, haben die, die nichts haben, im Griff. Das nennt sich hier Demokratie, nur ist auch DIESE Demokratie ohne Gewalt gar nicht durchzusetzen. Der Staat ist das Werkzeug der Mächtigen, wusste schon Karl Marx.



DER Staat ist lange in Auflösung begriffen. Er wurde unter dem Deckmantel der EFFIZIENZ schon lange der Globalisierung geopfert. Effizienz ist im kapitalistischen Sinne nicht anderes als mit möglichst wenig Menschen möglichst viel Kapital zu schaffen.

Indem man Menschen durch Maschinen ersetzt, oder aber...
ausspielt. Das ist Lohndumping. Wie viele Aufsätze, Bücher, Berichte sollen zu dieser Tatsache noch veröffentlicht werden?

Chronik-Fotos
Der Mechanismus bleibt immer der gleiche. Im Kapitalismus kann es jedem gut gehen, aber niemals ALLEN. Das ist der Hauptmotor des Systems, und das ist die Botschaft. Der Zweck heiligt die Mittel, weil der Zweck unheilig ist.
Es ist genug von allem da. Für alle. Das einzige was fehlt, ist ein Ersatz für Macht, für Menschen, die nach Macht süchtig sind. Das ist das eigentliche Problem dieses Planeten.

Wohin mit den Machtjunkies?

Wir alle werden in diesem gigantischen Gängelungssystem gefangen gehalten und gefügig gemacht, indem man jeden einzelnen von uns über Geld kontrolliert.
„Armut würde es ohne Geld nicht geben“. Dieser Ausspruch von Gerhard Polt ist eine Botschaft. Wer die Armut beseitigen will, muss Geld, wie wir es heute nutzen um uns benutzen zu lassen, beseitigen. Auch diese Erkenntnis ist doch spätestens seit 2008 eine Binsenweisheit. 
Und jetzt? Merke: Niemand, wirklich niemand auf diesem Planeten wird durch Armut bedroht. Armut ist ein Produkt das nur existiert, da sein Pendant Reichtum existiert. Armut bedroht überhaupt niemanden, so wie Reichtum niemanden bedroht. Es sind die REICHEN, die uns alle bedrohen, denn sie sind zwar unendlich Reich an Geld, also gespeicherter Macht, aber ebenso unendlich arm an Weitsicht. Der soziale Sprengstoff, der durch diese Politik der Reichen – nicht des Reichtums – in so großer Menge weltweit, und damit auch in Deutschland, entstanden ist, dieser soziale Sprengstoff wird mit einer gigantischen Detonation hochgehen. 

Aber ist das dann nicht Gewalt?! Exakt. 

Armut ist auch eine Form von Gewalt, wobei Gewalt die wesentliche Sprache ist, mit der das System zu seinen Bürgern spricht. Wer die Verkünder dieses System und damit auch die Besitzer erreichen will, kommt nicht umhin, die Sprache der Programmier zu sprechen. Die Elite gibt die Sprache vor und versteht gar keine andere. Daher ist jede Form von Kommunikation mit der Elite sinnlos und naiv, wenn man nicht bereit ist, deren Sprache zu sprechen. SIE VERSTEHEN UNS SCHLICHT NICHT. 

Sorgen wir dafür, DASS sie uns verstehen. Massive Präsenz auf den Straßen ist das einzige Mittel, um auch dieser Regierung zu zeigen, was wir von ihr halten.Solange wir uns nicht massiv blicken lassen, wird das von der Funktionselite als „wir sind auf dem richtigen Kurs“ gewertet. Sind wir auf dem richtigen Kurs? Sieh dich um! Wer den sozialen Frieden auch in diesem Land nicht gefährdet sehen will, darf ihn unter gar keinen Umständen der Politik überlassen. Dass die Politik es eben NICHT kann, beweist doch der Umstand, dass es in einem der reichsten Länder der Erde überhaupt einen Armutsbericht gibt.

Quellen




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