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Freitag, 21. Juni 2013

Nochmal: Inge Hannemann gefährdet tausende Mitarbeiter?

Inge Hannemann gefährdet tausende Mitarbeiter?:

INGE HANNEMANN GEFÄHRDET TAUSENDE MITARBEITER?

"Inge Hannemann gefährdet tausende Mitarbeiter der Jobcenter", ist ein Offenbarungseid zum kompletten Versagen des "Systems Hartz IV" durch die Leitung der Bundesagentur und dies pünktlich zu dessen 10 jährigen Jubiläum.

Die Bundesagentur schreibt z.B.:
Wer in einem Jobcenter arbeitet, hat sich an Recht und Gesetz zu halten. Es kann nicht sein, dass eine Mitarbeiterin nach Gutdünken handelt und persönliche, politische Vorlieben auslebt.
Dazu stellen wir nun einfach fest: Jedem Jobcentermitarbeiter sollten folgende Gesetzestexte eingerahmt an die Wand gehängt werden:

              Artikel 1 (GG)
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Artikel 2 (GG)
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Artikel 20 (GG)
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.


§ 2 SGB I Soziale Rechte
(1) (…)
(2) Die nachfolgenden sozialen Rechte sind bei der Auslegung der Vorschriften dieses Gesetzbuchs und bei der Ausübung von Ermessen zu beachten; dabei ist sicherzustellen, dass die sozialen Rechte möglichst weitgehend verwirklicht werden.
§ 13 SGB I Aufklärung
Die Leistungsträger, ihre Verbände und die sonstigen in diesem Gesetzbuch genannten öffentlich-rechtlichen Vereinigungen sind verpflichtet, im Rahmen ihrer Zuständigkeit die Bevölkerung über die Rechte und Pflichten nach diesem Gesetzbuch aufzuklären.
§ 14 SGB I Beratung
Jeder hat Anspruch auf Beratung über seine Rechte und Pflichten nach diesem Gesetzbuch. Zuständig für die Beratung sind die Leistungsträger, denen gegenüber die Rechte geltend zu machen oder die Pflichten zu erfüllen sind.


Hätten sich in der Vergangenheit die Verantwortlichen an dieses "Recht und Gesetz" gehalten, wären auch unter der Bedingung "Hartz IV" die schlimmsten Auswüchse wahrscheinlich vermeidbar gewesen. Aber das war offensichtlich nicht gewollt.

[...] Nicht Fr. Hannemann bringt ihre Kolleginnen und Kollegen in Gefahr, sondern die ständig eskalierende Verfolgungsbetreuung seitens der Jobcenter durch immer schlechter qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die selbst einem immer höheren Leistungsdruck ausgesetzt werden. Einer Million ausgesprochener Sanktionen, von denen eine Jede die Betroffenen noch weiter unter das Existenzminimum drückt, stehen jährlich zigtausende neuer Sozialgerichtsverfahren gegenüber. Die nun allseits eingeläutete "Null-Toleranz" –Parole, gegenüber angeblichen oder tatsächlichen Beleidigungen oder weitergehenden Aggressionen verschlechtern das Klima weiter.

[..} Viele der leidenden Kolleginnen und Kollegen von Fr. Hannemann sind in der Vergangenheit den stillen, individuellen Weg des Abgangs gegangen. Den Verbliebenen und besonders den Neuen sei geraten, sich auf ihrer Arbeitnehmerrechte zu besinnen und sich zu vergegenwärtigen, dass auch sie sehr schnell auf der anderen Seite des Schreibtischs landen können.

Alles lesen: http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/inge-hannemann-gefaehrdet-tausende-mitarbeiter-9001479.php

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