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Freitag, 31. Mai 2013

Neuer Rekord - Über 3000 Hartz-IV Bedarfsgemeinschaften


  • Arbeitlosenquote unverändert bei 5,8% 
  • KJC Bedarfgemeinschaften stiegen auf 3.014
  • Anspruchsberechtigten Personen auf 6.145 gestiegen
  • Zahl der Ü50er und der  Arbeitslosen jeweils um 18 zurückgegangen
  • 3.532 Unterbeschäftigte !!!
  • 183 mehr Odenwälder ohne sozialversicherungspflichtige Beschäftigung als im Mai 2012.

weiterlesen: Landratsamt Odenwaldkreis - Arbeitslosenquote unverändert bei 5,8 Prozent:


Das Hartz-Desaster: Auf dem Weg in den Unrechtsstaat

Buchtipp: Das Hartz-Desaster: Auf dem Weg in den Unrechtsstaat:
 Norbert Wiersbin, Inge Hannemann: 

Circa 10 Millionen Leistungsberechtigte (inklusive der sog. Aufstocker) sind acht Jahre nach Einführung des SGB II in den Teufelskreis des Hartz-Systems geraten und stecken darin fest. Sie sind dauerhaft an den Rand der Gesellschaft verbannt, ohne Perspektive jemals wieder in deren Mitte zurückkehren zu können. Die Armut ist politisch gewollt und systematisch herbeigeführt, wie Michaela Hofmann stellvertretende Vorsitzende der nationalen Armutskonferenz, Ende 2012 konstatierte. Mittelbar betroffen sind dabei alle Bundesbürgerinnen und -Bürger, mithin 82 Millionen Menschen. Ob es der flächendeckende Druck auf die Löhne und Gehälter ist, ob die zunehmende Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse oder die sich geschwulstartig ausbreitende Panik vor dem eigenen wirtschaftlichen Abstieg und dem drohenden sozialen Tod. Dieses Buch zielt in die viel beschworene Mitte der Gesellschaft, wo auch immer diese zu verorten ist. Der Autor trifft eine Sprache, die trotz der Komplexität des Themas verständlich bleibt. Er informiert über die Entwicklungen und weckt mit seinen eingehenden Kolumnen Betroffenheit. Er ermutigt seine Leser, sich einer vom rechten Wege abgekommenen politischen Elite zu widersetzen. Denn: Es geht auch anders!

Leseprobe: [...] Es ist offensichtlich, dass so der Druck auf Erwerbslose erhöht werden soll, jede auch noch so miese Arbeit anzunehmen. In der Folge wird weiterer Druck auf das allgemeine Lohnniveau ausgeübt, der Niedriglohnsektor ausgeweitet und eine weitere Prekarisierung der Erwerbsarbeit betrieben. Die zarte Frucht Sozialstaat wird so bis zur Unkenntlichkeit ausgepresst. Es stellt sich aber auch die Frage nach der Motivation der behördlichen Mitarbeiter, quasi in einen „Wettbewerb der Bürgerverelendung“ zu treten. Dabei dürfen wir uns nicht alleine auf die „ausführenden Organe“ konzentrieren, in unseren Fokus gehören auch die Amtsleiter vor Ort und noch zwingender die kommunalen Wahlbeamten wie Landräte, Kreisdirektoren, Beigeordnete und Dezernenten. Letztere sind es, die in den Behörden die Politik bestimmen, in ihren Netzwerken (Städte- und Gemeindetage) wird administratives Handeln und die Umsetzung von Gesetzen beraten und beschlossen. Hier wird auch das sozialpolitische Klima determiniert, dabei kann es schon mal zu kommunalen Wettbewerben („Benchmarkings“) der übelsten Art kommen.

Produktbeschreibungen... 
Über dreißig Jahre beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit in der Arbeits- und Sozialpolitik dienen dem Erziehungswissenschaftler Norbert Wiersbin als Fundus für diese erkenntnisreiche und berührende Betrachtung des Hartz-Systems. Es war die ausufernde Sanktionspraxis im Rechtskreis des SGB II (auch Hartz IV genannt), die den Autor veranlasste, vor der Gefährdung des sozialen Friedens und ihrer Auswirkungen für die freiheitlich demokratische Grundordnung zu warnen. Mittels seiner ergreifenden Kolumnen, über...

EU bekämpft Jugendarbeitslosigkeit durch Abwarten, bis Betroffene nicht mehr jung sind

Der Postillon
Der Postillon: EU bekämpft Jugendarbeitslosigkeit durch Abwarten, bis Betroffene nicht mehr jung sind:

Brüssel (dvpa.de) - Die Europäische Union hat endlich ein Konzept vorgelegt, um die in zahlreichen Mitgliedsstaaten grassierende Jugendarbeitslosigkeit einzudämmen. Da arbeitslose Jugendliche wie von Zauberhand aufhören, arbeitslose Jugendliche zu sein, sobald sie ihr 25. Lebensjahr abgeschlossen haben, lautet der raffinierte Plan der EU-Kommission "Abwarten bis genügend Jahre ins Land gezogen sind".

"Wir waren kurz davor, irgendwelche Konjunkturprogramme zu verabschieden und sogar die derzeitige Sparpolitik zu hinterfragen, als es uns wie Schuppen von den Augen fiel", so Herman van der Klampen, Sprecher der EU-Kommissionsarbeitsgruppe zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit. "Man muss beispielsweise bei einem jungen 22-jährigen Arbeitslosen nur drei Jahre warten, schon verwandelt er sich in einen 25-jährigen normalen Arbeitslosen, der von der Statistik für Jugendarbeitslosigkeit nicht mehr erfasst wird. Problem gelöst!"

So geht's: Junge Frau wartet darauf, dass sie
nicht mehr unter Jugendarbeitslosigkeit leidet
Besonders stolz sind die EU-Politiker, denen sonst oft ein allzu sorgloser Umgang mit Steuergeldern vorgeworfen wird, auf den Umstand, dass die von EU-Ministerrat und EU-Parlament bereits verabschiedete Direktive 2013/17/EU in der Umsetzung keinen Cent kosten wird.
Von diesem Erfolg angespornt will die EU-Kommission nun prüfen, ob sich die neue Strategie auch zur Senkung der regulären Arbeitslosigkeit in Europa einsetzen lässt. Erste Untersuchungen ergaben nämlich, dass Arbeitslose irgendwann zu Rentnern werden, wenn man nur lange genug wartet.

ssi; Idee: mate; Foto oben/rechts: © Viktor Kuryan/RioPatuca Images - Fotolia.com

Montag, 27. Mai 2013

Arbeitsagentur überwacht Arbeitslose im Internet | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Arbeitsagentur überwacht Arbeitslose im Internet | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN:

Die Bundesagentur für Arbeit beobachtet die Aktivitäten Arbeitsloser im Internet. Einige Arbeitslose hatten Dokumente der Arbeitsagentur ins Netz gestellt, um Kritik zu äußern. Kurze Zeit später wurden sie von der Agentur aufgefordert, die Dokumente zu entfernen.

Arbeitslose sollten sich künftig genau überlegen, was sie im Netz posten. Die Arbeitsagenturen lesen mit (Foto: Flickr/garryknight).
Arbeitslose sollten sich künftig genau überlegen,
was sie im Netz posten. Die Arbeitsagenturen lesen mit
(Foto: Flickr/garryknight).
Mehrere Arbeitslose Nutzer des Erwerbslosen Forums wurden von der Bundesagentur für Arbeit überwacht. Die Arbeitslosen hatten die Agentur kritisiert und Bescheide von der Bundesagentur im Netz veröffentlicht. Später forderte die Bundesagentur für Arbeit von ihnen, die Dokumente wieder zu löschen.

Offenbar nutzt die Bundesagentur für Arbeit seit Längerem das Internet, um Arbeitslose zu beobachten. Es gab mehrere Fälle, „wo Arbeitslose von Sachbearbeitern aufgefordert wurden, bei uns im Online-Forum eingestellte Dokumente wieder zu entfernen“, sagte Martin Behrsing vom Erwerbslosen Forum der Tageszeitung neues deutschland.

So hatten die Arbeitslosen Kritik an den jeweiligen Arbeitsagenturen geäußert. Es ging dabei beispielsweise um falsche Bescheide von der Bundesagentur, die die Arbeitslosen auf der Webseite hochgeladen hatten. „Wir können sehen, von welchen Servern der Zugriff erfolgt. Daher wissen wir, dass die Arbeitsagenturen sehr häufige Besucher unserer Webseite sind“, sagte Behrsing.

Dieser Fall ist nur einer von vielen, die zeigen, wie ...

Sonntag, 26. Mai 2013

Aufstocker sind Teil des Hartz IV -Systems

suedhessen | Aufstocker sind Teil des Hartz IV -Systems:
DGB kritisiert politisch gefördertes Lohndumping -auch im Odenwaldkreis über 1.350 Aufstocker/innen

Aufstocker sind Teil des Hartz IV -Systems


HorstBEERFELDEN. „Aufstocker sind Teil des Hartz IV-Systems“, machte DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt) auf einer Veranstaltung des DGB Oberzent über den sich rasant ausbreitenden Niedriglohnsektor deutlich. „In Deutschland sind mehr als 1,3 Millionen Hartz IV-Bezieher/innen erwerbstätig. Rund 350.000 Menschen arbeiten sogar Vollzeit, verdienen aber so wenig, dass sie ergänzend auf Hartz IV-Leistungen angewiesen sind. Auch im Odenwaldkreis gibt es mehr als 1.350 sogenannte Aufstockerinnen und Aufstocker, also erwerbstätige und selbständig erwerbstätige Hartz IV-Bezieher/innen. Im Landkreis ist der Anteil der erwerbstätigen einschließlich der selbständig erwerbstätigen Hartz IV-Bezieher/innen gemessen an den erwerbsfähigen Leitungsberechtigten auf mittlerweile 36,5 Prozent angestiegen. Armut trotz Arbeit nimmt auch im Odenwald sprunghaft zu“.
Scharf kritisierte der Gewerkschaftssekretär die Folgen des politisch geförderten Lohndumpings: „Jedes Jahr stocken die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler mit Milliardenbeträgen Armuts- und Hungerlöhne auf und subventionieren damit die Profite der Lohndrücker, die sich durch Lohndumpingeine goldene Nase verdienen. So werden Beschäftigte ausgebeutet, die ...

Dienstag, 21. Mai 2013

HartzIV-Leaks - Nachweise für die unmenschlichkeit von HartzIV

HartzIV-Leaks - Nachweise für die unmenschlichkeit von HartzIV


"HartzIV ist ein unmenschliches Konstrukt voller Lügen der Regierung und deren Politiker. Betroffen sind neben den Leistungsberechtigten auch die Mitarbeiter in den Jobcentern oder sonstigen Sozialbehörden. Doch wer den Mut aufbringt, öffentlich Kritik zu äußern, muss mit Konsequenzen rechnen. Von Schikane, Mobbing, Bossing bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes innerhalb der Jobcenter oder der willkürlichen Streichung der HartzIV-Leistungen oder unberechtigten Sanktionen, kann jeder so Betroffener werden. Das oftmals dahinter versteckte Ziel, ist es die Menschen mundtot zu machen.

Auf der Internet Seite http://www.hartz4leaks.de/ kann daher jeder, , egal ob HartzIV-Empfänger oder Mitarbeiter in den Jobcentern / Sozialbehörden, Beweise für die Unmenschlichkeit des Systems HartzIV kostenlos und vor allem ANONYM Posten und Hochladen.

Nur in Gemeinschaft ist man stark. Keiner muss sich verstecken."

Hammer-Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Schwerer Übergriff im Leipziger Job-Center: Mann schlägt mit Hammer auf Mitarbeiterin ein - Leipzig - Polizeiticker - LVZ-Online:

LEIPZIG

Schwerer Übergriff im Leipziger Job-Center: Mann schlägt mit Hammer auf Mitarbeiterin ein

Eine 52 Jahre alte Mitarbeiterin des Leipziger Jobcenters wurde bei einer Hammer-Attacke verletzt. Foto: André KempnerEine 52 Jahre alte Mitarbeiterin des Leipziger Jobcenters wurde bei einer Hammer-Attacke verletzt.
POLIZEI.CO || Im Leipziger Jobcenter ist es am Dienstagvormittag zu einem brutalen Übergriff auf eine Arbeitsvermittlerin gekommen. Gegen 9.30 Uhr attacktierte ein 34-jähriger Mann eine Angestellte (52) mit einem Hammer. Die Frau wurde am Kopf verletzt. "Wie schwer, können wir derzeit noch nicht sagen", so Polizeisprecher Michael Hille. 

Der Täter hatte der Jobcenter-Mitarbeiterin schon mehrfach massiv gedroht. "Deshalb hatte er auch Hausverbot", sagte Hermann Leistner, Sprecher der Arbeitsagentur. "Es ist ihm gelungen, sich mit dem Hammer an der Security vorbeizuschleichen." 

Im Büro der Arbeitsvermittlerin habe der Arbeitslose sofort auf die Frau eingeschlagen. Ein Mann, der vor dem Zimmer auf seinen Termin wartete, sei wegen des Lärms in das Büro gestürmt und habe den Angreifer fixiert. "Das hat der Frau möglicherweise das Leben gerettet", so Leistner. Der Agentursprecher sprach vom bisher schwersten Zwischenfall im Leipziger Jobcenter.

Agentur-Vize Alt reagiert betroffen - "nie hundertprozentige Sicherheit"
Mit Betroffenheit reagierte Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, auf den schweren Übergriff. „Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen.

Hartz IV Klagen lohnen sich !!!

Hartz IV Klagen lohnen sich [gegen-hartz.de]:

HARTZ IV KLAGEN LOHNEN SICH


Klageflut an den Sozialgerichten aufgrund der Hartz IV-Gesetze weiterhin auf hohem Niveau

Trotz Beschwörungen der Bundesagentur für Arbeit ebbt die Zahl der Widersprüche und Hartz IV Klagen vor den Sozialgerichten durch Arbeitslosengeld II Bezieher nicht ab. Dabei ist die Erfolgsquote für die Kläger noch immer überdurchschnittlich hoch. Beinahe jede zweite Klage wird vor den Sozial- und Landessozialgerichten teilweise oder vollständig stattgegeben. Auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion „Die Linke“ bestätigte das Bundesarbeitsministerium die Rate von 44 Prozent erfolgreicher Klagen. Nur jede zehnte Klage werde durch ein Gericht abgewiesen. 45 Prozent der Klagen werden beispielsweise durch Einigungen oder Einlenken ohne Urteil erfolgreich beendet. Widersprüche werden in 35 Prozent der Fällen seitens der Jobcenter bestätigt.

Das Arbeitsministerium betonte, dass die Zahlen vom Oktober 2012 stammen. Allerdings ist die Zahl der Klagen seit dem nicht gesunken. Im April 2013 wurden laut Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit 198.886 Widersprüche und 202.800 Klagen eingereicht.

Kipping: Im Zweifelsfall für den Antragsteller entscheiden

Für die Co-Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, steht fest, dass die erfolgreichen Klagen vor allem eines ausdrücken: Dass „ein schlechtes Gesetz schlecht angewendet wird". Hinter den Zahlen stehen Schicksale, betont Kipping. „Die menschliche Dimension ist erschütternd", sagte die Politikerin der Zeitung "Die Welt". Um das Problem zu bändigen, gebe es mindestens zwei Lösungsansätze: Erstens müssen alle Sanktionen im Hartz-IV-System abgeschafft werden, "damit niemand wegen einem Fehler vom Amt einer existenziellen Bedrohung ausgesetzt ist". Zweitens forderte sie eine...

Donnerstag, 16. Mai 2013

ENE MENE MU - RAUS BIST DU! MIT MICHAELA HOFMANN



Michaela Hofmann, Sozialpädagogin seit 30 Jahren:
"Ene, mene, mu und raus bist du........
Politiker und der überwiegende Teil der Gesellschaft wird bestätigen, dass sie allen Kindern Chancen im Leben auf eine Schul- und Berufsausbildung wünschen. Doch wie sieht es tatsächlich aus? Ist es nicht eher wie im Auszählreim?"
...

Die Ghostwriter der Hartz IV Kommission

Die Ghostwriter der Hartz IV Kommission:

DIE GHOSTWRITER DER HARTZ IV KOMMISSION


Prof. Dr. jur. Helga Spindler: Die Ghostwriter der Hartz Kommission

Speziell Hartz IV und die verbliebene Rest-Arbeitslosenversicherung und Rest- Sozialhilfe haben wir nicht in erster Linie der Hartz-Kommission oder gar dem Namensgeber Peter Hartz persönlich zu verdanken, sondern , einer geheimen Staatsaktion, einer recht undemokratischen, handstreichartigen Hintergrundarbeit aus dem Bundesarbeitsministerium (BMA) und dem Bundeskanzleramt, einverständlichkoordiniert und gelenkt durch die Bertelsmann Stiftung.

Wenn heute an die Übergabe des Berichts: „Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ im Französischen Dom in Berlin erinnert wird, dann denken viele spontan an 
Hartz IV, das neue Grundsicherungssystem, in das Millionen Menschen mit Partnern und Kindern ohne Rücksicht auf Qualifikation und Berufserfahrung hineingepresst werden und das Hunderttausende in unterwertige Arbeitsplätze gezwungen hat, ohne ihnen sozialen Schutz zu bieten. 
In der Tat hat die Kommission einige Dämme zur Regulierung am deutschen Arbeitsmarkt eingerissen und eine Sozialbehörde zum datenfressenden Controlling- und ITMonster pervertiert“ (1) und sie hat mit Modul 6: „Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zusammenführen“ und Modul 3 mit dem etwas zynischen Titel : Neue Zumutbarkeit und Freiwilligkeit“ die Stichworte für Hartz IV gegeben, aber eben nur die Stichworte. Auch hat sie diese mit teilweise anderen Vorstellungen über die Umsetzung verbunden, was letztlich die Öffentlichkeit besonders raffiniert getäuscht hat in Bezug darauf, was mit Hartz IV und nicht zu vergessen auch mit der deutlichen Verschlechterung der Arbeitslosenversicherung in Hartz III auf sie zukommen sollte.


Schon immer war auffällig, dass diejenigen, die die damaligen Vorgänge erforschen, weniger auf die...

Dienstag, 14. Mai 2013

Hungerlohn am Fließband | ARD vom 13.05.2013 (HD) Video at Wahrheit.TV


  Menschenverleih als Geschäftsidee:     http://haushalt.odenwaldkreis.de/pdf/312Wirtschaftsplan_InAgGmbH2013.pdf 




HARTZ IV AUFSTOCKEN IN DEN DAIMLER-WERKEN


Niedriglöhne von Daimler-Werken müssen durch Hartz IV aufgestockt werden

14.05.2013

Nachdem vor drei Monaten das Online-Unternehmen Amazon wegen Missständen bei der Beschäftigung von Leiharbeitern in die Kritik geraten war, stehen nun die Daimler-Werke im Fokus der Öffentlichkeit. Grund ist der Einsatz von Billigst-Arbeitskräften, die nicht von ihrem Lohn leben können und deshalb mit Hartz IV aufstocken müssen. Ein Film des SWR unter dem Titel „Hungerlohn am Fließband“ zeigt die wenig glamouröse Seite des Nobelkarossen-Herstellers.



Lohnaufstockung mit SteuergeldernEigentlich hatte sich Daimler viel Presse zur neuen luxuriöse Mercedes-S-Klasse in diesem Tagen gewünscht. Stattdessen steht das Unternehmen derzeit mit einem wenig glamourösen Thema in Fokus der Öffentlichkeit. Ein Film des SWR mit dem Titel „Hungerlohn am Fließband“ zeigt den Einsatz von Billigst-Arbeitskräften in den Daimler-Werken, deren Leistungen durch Werkverträge eingekauft werden. Die Löhne sind...

Warum müsst ihr zur Schule gehen?


Montag, 13. Mai 2013

Hartz IV-Kritik - Die Empörung einer Sachbearbeiterin

Hartz IV-Kritik - Die Empörung einer Sachbearbeiterin:

HARTZ IV-KRITIK
Nummer ziehen, Schlange stehen, Formulare 
ausfüllen. Alltag im Jobcenter. 
(Julian Stratenschulte | dpa | picture alliance)

Die Empörung einer Sachbearbeiterin

Zu Gespräch im Online-Talk: Inge Hannemann. Die Bloggerin arbeitet im Jobcenter und ist scharfe Kritikerin des Hartz-IV-Systems

Hartz IV "ist unwürdig". Hartz IV "macht krank". Die Kritik ist nicht neu, aber sie kommt in diesem Fall von unerwarteter Seite: Die Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann schreibt auf altonabloggt gegen das Hartz-System an. Von den Betroffenen erhält Hannemann Applaus – das System aber schlägt zurück, das Jobcenter Hamburg-Altona hat die 45-Jährige mittlerweile freigestellt.

Samstag, 11. Mai 2013

Hartz IV Ratgeber: Eingliederungsvereinbarung

Weil hier immer wieder Fragen dazu kommen: Wichtiger Ratgeber zum Umgang mit Hartz IV Eingliederungsvereinbarungen:
(Gegen-Hartz.de) Ratgeber: Eingliederungsvereinbarung:

Eingliederungsvereinbarung


Eingliederungsvereinbarung bei Hartz IV

Hilfreiche Hinweise zum Umgang mit Hartz IV Eingliederungsvereinbarungen.

Ein Verbrechen von Hartz-IV besteht darin, die Arbeitslosen als Ursache ihrer Arbeitslosigkeit auszumachen. Deshalb geht Hartz-IV davon aus, JEDEN Arbeitslosen zu beeinflussen, ihn in Richtung "Marktfähigkeit" zu verändern. In wie weit das Sinn macht angesichts derzeit 900 000 freier Stellen bei 4,9 Mio. Arbeitslosen einerseits und ständig abnehmender Gelder der Bundesagentur für Arbeit andererseits, kann jeder selbst ermessen.

Um die "Eingliederung" zu unterstützen, gibt es die Eingliederungsvereinbarung. Im Unterschied zum Verwaltungsakt ist hier die Arge - also der Sachbearbeiter - GEZWUNGEN, mit dem Hartz-IV-Empfänger in Verhandlung zu treten. Damit liegt Verwaltungshandeln offen zu Tage - leider nur theoretisch. Denn der Hilfebedürftige verfügt in der Regel über eins nicht, worüber der Sachbearbeiter verfügt. Und das ist Herrschaftswissen.

Tipp 1
Grundlage allen Handelns ist die Kenntnis der Ausgangssituation. Deshalb steht zu Beginn der Arbeit des Vermittlers das Profiling. Hier werden alle Stärken und Schwächen des Hartz-IV- Beziehers qualifiziert ermittelt. Der Betroffene arbeitet daran aktiv mit. Da der Vermittler in der Regel für solch eine Tätigkeit nicht ausgebildet ist, werden dafür auch Leistungen von Dritten herangezogen.

Im Einzelnen geht es darum, Ihre Verfasstheit in den Bereichen Qualifikation, Leistungsfähigkeit, Motivation und die sog. Rahmenbedingungen Ihrer Person und die Arbeitsmarkt-/Ausbildungsmarktbedingungen möglichst genau zu beschreiben.

Merke:
Ohne qualifiziertes Profiling ist hier schon Ende der Fahnenstange. Die Arge kann keine begründeten Entscheidungen mehr treffen. Jede Eingliederungsvereinbarung ohne vorliegendes Profiling ist unbegründet. Der Kampf um das qualifizierte Profiling ist der erste Kampf, den man bestehen muss.

Tipp 2
Das Profiling hat es an den Tag gebracht. Der Vermittler ordnet Sie gemäß des sog. 4-Phasenmodells Profillagen zu. Zur Zeit sind dies:

Querulantin oder Kämpferin: „Mit zehn habe ich Brecht gelesen“ - taz.de

Querulantin oder Kämpferin: „Mit zehn habe ich Brecht gelesen“ - taz.de:



[...] Wer gehört denn zu Ihrem Unterstützerteam?
Anwälte, Mitglieder von der Linken, SPD, Piraten, Gewerkschaftler und Erwerbsloseninitiativen. Mittlerweile sind mehr als 20 Leute in meinem festen Team, mit dem ich täglich Kontakt habe. Aber es haben mehr als hundert Menschen mit verschiedensten Qualifikationen ihre Hilfe angeboten, die ich nur anrufen muss.
Wobei helfen Sie Ihnen genau?
Das Endziel ist die Abschaffung von Hartz IV. Zwei Anwaltskanzleien prüfen momentan die Rechtsmäßigkeit der Hartz-IV-Gesetze. Wir glauben, dass die Sanktionen für Erwerbslose gegen das Grundgesetz verstoßen. Vermutlich müssen wir alle Instanzen bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte durchlaufen.
Wo stehen Sie gerade?
Leider noch ganz vorne, bei der Abschaffung der Sanktionen. Das muss gerichtlich erfolgen. Danach geht es um eine Reform des Hartz-Systems und im Endeffekt um die Abschaffung von Hartz IV.
Alles lesen in der TAZ : http://nyc.de/17cFH7C

Freitag, 10. Mai 2013

Hartz IV 4, ALG II Hilfe Forum und Ratgeber

Hartz IV 4, ALG II Hilfe Forum und Ratgeber:

Kostenlose Hartz IV Rechtsberatung durch Anwälte

Auch acht Jahre nach Einführung der Hartz-IVRegelungen sind die Bescheide der Job-Center für viele Betroffene unverständlich, kaum nachvollziehbar und oftmals auch schlichtweg falsch. Fast 30.000 Klagen wurden im vergangenen Jahr am größten deutschen Sozialgericht in Berlin eingereicht...

Mehr Hartz IV Bezieher trotz Job

Immer mehr Menschen müssen mit Hartz-IV-Leistungen ihr Einkommen aufstocken. Vor allem Singles seien betroffen, wie neue Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zeigen...

Hartz IV: Jobcenter und die Empfangsbestätigungen

Klagen und Widersprüche gegen Verwaltungsakte der Jobcenter bedürfen stets des Nachweises, dass die entsprechenden Anträge und Unterlagen auch das Jobcenter erreicht haben, müssen die Sozialgerichte wiederholt mahnen. Ein fehlender Nachweis kann nicht nur zur Leistungseinstellung, sondern im Einzelfall sogar zur Verhängung eines Bußgeldes oder zu einem Strafantrag führen..

Angriff auf Berliner Jobcenter, SPD und Argen

Angriff mit Farben und Steine auf Berliner Jobcenter. Linke Aktivisten griffen in der Nacht zum zweiten Mai sechs Jobcenter und Arbeitsagenturen sowie das Haus der S...

Aktion gegen Niedriglöhne von GALIDA

Am Donnerstag rief die gewerkschaftliche Arbeitsloseninitiative Darmstadt (Galida) zur Demonstration gegen Billiglöhne auf. „2344 Darmstädter beziehen ergänzendes Arbeitslosengeld II (ALG II) des Jobcenters, obwohl sie arbeiten“, erklärte Frank Gerfelder-Jung zum Auftakt des „Kritischen Stadtrundgangs“, bei dem lokale Geschäfte als konkrete Beispiele für Niedriglohnzahler genannt wurden...

Hartz IV: Angst kein Job-Ablehnungsgrund

Ängste vor der Dunkelheit und dem Arbeitsweg im Industriegebiet stellen keine Hinderungsgründe für eine Hartz IV Betroffene dar, ein vom Jobcenter angebotenes Arbeitsangebot abzulehnen. Das jedenfalls ist die Meinung der Richter des Sozialgerichts Mainz (Az. S 10 AS 1221/11)...

Hartz IV: Zwang zur Frühverrentung

Die Arbeitslosenzahlen müssen trotz steigender Arbeitslosigkeit nach unten gedrückt werden. Um dieses zu erreichen, verwendet die Bundesagentur für Arbeit (BA) im Auftrag der Bundesregierung verschiedene statistische Tricks. So gelten beispielsweise Erwerbslose, die einen Weiterbildungskurs antreten, nicht mehr als „Arbeitslose“, obwohl sie noch immer keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gefunden haben. Ein weiteres Mittel ist die sogenannte Zwangsverrentung...

Erneuter Todesfall nach Zwangsräumung

Erneut ist ein Mensch nach einer Zwangsräumung verstorben. Immer mehr Menschen erleiden das Schicksal aus der Wohnung per Zwangsräumung geschmissen zu werden. Seit dem ersten Mai können Vermieter noch schneller und einfacher sich ihrer unliebsamen Mieter entledigen, um gewinnbringender Wohnungen zu verkaufen oder zu vermieten. Viele Betroffene können sich nicht wehren, weil sie alt oder schwer krank sind. In dieser kalten und gewinnorientierten Gesellschaft interessiert...

Neues Gesetz macht Zwangsräumungen leichter

Klammheimlich und kaum von der Öffentlichkeit wahrgenommen, hat die schwarz-gelbe Bundesregierung ein neues Lobbygesetz umgesetzt. Dieses hebelt grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien aus und erleichtert es Immobilienspekulanten verzweifelte Mieter zwangsweise vor die Tür zu setzen...

Datenschutz light für Hartz IV Betroffene?

Wer in Essen die dortigen JobCenter besucht, dem bietet sich unisono das selbe Bild. Die Menschen, die hier vorsprechen müssen, sehen sich mit einem offenen Empfangsbereich konfrontiert. Der Wartebereich liegt nicht selten in Seh- und Hörweite des selbigen. Somit bekommen nahezu alle Anwesenden die Fälle mit, die am Empfang behandelt werden....

Autoversicherung wird für Hartz IV Bezieher teurer

Wer Hartz IV bezieht darf auch ein Auto besitzen und fahren. Allerdings ist meistens nicht die Anschaffung des Autos ein Problem, sondern die laufenden Kosten. Laut Medienberichten wollen zahlreiche Versicherer bis Ende diesen Jahres entsprechende Tarife für Geringverdiener einführen. Diese sollen nicht etwa sinken, sondern zum Teil massiv steigen...

Ohne Meldeaufforderung-Nachweis keine Sanktionen

Die Bundesregierung bestätigt die Auffassung, dass keine Sanktionen wegen Meldeversäumnissen bei Hartz IV verhängt werden können, wenn das Jobcenter den Zugang und den Zeitpunkt des Zugangs der Meldeaufforderung nicht nachweisen kann...

Norbert Wiersbin: Das Hartz-Desaster

Als ich vor einigen Monaten das erste Mal auf Artikel von Norbert Wiersbin gestoßen bin, war ich vom ersten Augenblick an gefangen. „Wenn dieser Mann ein Buch schreibt, das wäre was, es zu verlegen“, ging mir durch den Kopf und ließ mich nicht mehr los. Durch die Zeilen des Erziehungswissenschaftlers und Philosophen Wiersbin...

Millionen droht Hartz IV vor der Rente

Bauarbeitern, Reinigungskräften und anderen Berufen mit starken gesundheitliche Belastungen droht vor der Rente die Arbeitslosigkeit und damit Hartz IV. Das ergab eine Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen...

Donnerstag, 9. Mai 2013

Wie unsere Job-Center Hartz-IV-Empfänger kontrollieren

Wohnungskontrolle durch Hartz-IV StaSi


Die UnverIetzlichkeit der eigenen vier Wände wird durch das Grundgesetz geschützt. Oftmals veränstigt man Betroffene damit sie einer Durchsuchung zustimmen.
Quelle: MlTTEL DEUTSCHES FERNSEHEN"

http://www.sozialleistungen.info/news/23.01.2008-hartz-iv-empfaenger-muessen-eine-wohnungsbesichtigung-nicht-dulden/

Mittwoch, 8. Mai 2013

Hartz-IV-Aufstocker: Reguläre Jobs reichen immer seltener zum Leben

Vor allem Singles sind betroffen: Auch ein Bruttoverdienst von mehr als 800 Euro genügt immer seltener zum Leben. Die Zahl der sogenannten Aufstocker, die trotz solcher regulären Jobs Hartz IV brauchen, ist laut neuen Daten der Bundesanstalt kontinuierlich angestiegen.

Getty ImagesBauarbeiten: Auch Verdienste über 800 Euro
reichen oft nicht mehr
Berlin - Immer mehr Menschen in einem regulären Arbeitsverhältnis können von ihrem Lohn nicht leben. Die Zahl der Arbeitnehmer, die trotz eines Verdienstes von mehr als 800 Euro brutto im Monat auf Hartz IV angewiesen sind, ist in den vergangenen vier Jahren einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge kontinuierlich gestiegen. Die Zeitung beruft sich auf neue Statistiken der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Demnach gab es 2012 im Jahresdurchschnitt etwa 323.000 Haushalte mit einem sogenannten Hartz-IV-Aufstocker, der ein sozialversicherungspflichtiges Bruttoeinkommen von mehr als 800 Euro bezog. 2009 waren es noch etwa 20.000 weniger. ... weiterlesen @ SPON http://nyc.de/11ROYf7

Dienstag, 7. Mai 2013

Die Sanktionierer || Dokumentarfilm, Deutschland, 2011

Originaltitel : Die Vermittler - ZDF.de:

Sie sind die persönlichen Ansprechpartner, die "PAPs", die Fallmanager oder auch Vermittler. Ihr Arbeitsplatz hat Beichtstuhl-Charakter. Täglich sitzen sie Menschen in Notsituationen gegenüber, bearbeiten Existenzprobleme, versuchen zu helfen, zu trösten oder verhängen Sanktionen. Ihre Entscheidungen haben maßgeblich Einfluss auf das Leben ihrer Kunden. Nirgends ist die wachsende Verteilungsspanne innerhalb unserer Gesellschaft so greifbar wie in den Job-Centern, wo die Hartz-IV-Gesetze konkret umgesetzt werden.
Hier treffen die Entscheidungen der großen Politik auf die Menschen. Auch auf die Vermittler, die in ständiger Konfrontation mit den Verlierern des Arbeitsmarktes und ihren menschlichen Krisen den Auftrag haben, eines der umstrittensten Gesetze Deutschlands täglich anzuwenden.

Samstag, 4. Mai 2013

„Völlig kranke Weisung der BA“ – Schärfere Kontrollen bei kranken Hartz IV-beziehenden ›

„Völlig kranke Weisung der BA“ – Schärfere Kontrollen bei kranken Hartz IV-beziehenden › PR-SOZIAL das Presseportal:

„Völlig kranke Weisung der BA“ – Schärfere Kontrollen bei kranken Hartz IV-beziehenden

Montag, 8. April 2013, 10:49
hartzlupe01__1
Bonn – Als „völlig kranke Weisung der BA“ hat der Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland, Martin Behrsing die jüngste Weisung der Bundesagentur für Arbeit (BA) bezeichnet, wonach kranke Hartz IV-beziehende schärfer kontrolliert werden sollen. Der Weisung zur Folge sollen Sachbearbeiter in den Jobcentern Krankmeldungen stärker überprüfen und bei Verdacht den medizinischen Dienst einschalten. Dieser soll dann pro Überprüfung zwischen 130 und 260 Euro erhalten. „Ein derartiges Misstrauen gegenüber Hartz IV-beziehenden und der gleichzeitigen Verschwendung von Steuermitteln ist völlig unangebracht und geht an der Sache völlig vorbei“ ergänzte Behrsing weiter.

Dazu Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland:
„Die jüngste Weisung zeigt erneut, dass es anscheinend wieder an der Zeit ist, um eine neue Hetzkampagne gegen Hartz IV-beziehende zu starten. Dazu eignet sich die „Bild“-Zeitung als Veröffentlichungsmedium immer wieder hervorragend.
Gleichzeitig erstaunt uns schon ein solcher neuer Druck und Misstrauen gegenüber kranken Menschen. Einen Anlass dazu sehen wir nicht. Eine solche kranke Weisung zeigt uns, wie unsensibel die BA mit kranken Menschen umgeht. Gerade Menschen in Armut sind signifikant häufiger krank. Das betrifft auch psychische und psychosomatische Erkrankungen. Den Machern einer solchen Weisung scheint hier ein Stück Realität abhandengekommen zu sein. Das macht die Jobcenter ein als Stück weit unmenschlicher als sie derzeit schon sind.
Wir erleben seit einiger Zeit in unseren Beratungen, dass Menschen im häufiger Angst vor Terminen in den Jobcentern haben, weil sie sich als Menschen zweiter Klasse behandelt fühlen. Es wird an der Zeit, dass sich die BA darüberl ernsthaft Gedanken macht, anstatt erneut eine Sau durchs Dorf zu treiben.“

''Für ein soziales Miteinander''^^: SPD Erbach begrüßt neues Mitglied

(1) Fotos von SPD.Odenwald.TV:


 Der Vorstand des SPD - Ortsvereins und Landtagskandidat Rüdiger Holschuh freuen sich über den 14-Jährigen Florian Butz als neuestes Mitglied. Von links nach rechts: Martina Köllner, Rüdiger Holschuh, Heike Schmidt ( Ehefrau von Schmucker Bier Chef Willy Schmidt und Mitarbeiterin im http://odenwaldkreis.de/index.php?content=telefonbuch_sozialamt), Florian Butz, Nicole Kelbert-Gerbig und Horst Pilger"

Donnerstag, 2. Mai 2013

Arbeitslosenquote im Odenwaldkreis weiter bei 5,8 Prozent

Arbeitslosenquote im Odenwaldkreis weiter bei 5,8 Prozent:
Die Quote der Arbeitslosen bleibt für die Rechtsgebiete nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II und III insgesamt bei 5,8 Prozent. Im SGB II hat sich die Quote von 3,8 auf 3,9 Prozent erhöht, während im SGB III die Quote von 2,0 auf 1,9 Prozent gesunken ist.

Hartz IV führt zur Erpressbarkeit | altonabloggt

Hartz IV führt zur Erpressbarkeit | altonabloggt:

Jobcenter mit uneingeschränkter Machtposition

[...] Gehe ich der These nach, dass es nicht genügend Arbeitsplätze gibt, müssen die Erwerbslosen nun anders beschäftigt werden. Ein-Euro-Jobs und Maßnahmen von sinnvoll bis sinnlos schwimmen wie eine Horde Thunfische im Meer der Ignoranz einer Agenda 2010. Menschen werden in die Büchse der Thunfische reingeboxt, reingezwungen mit dem Hinweis, sie erlangen Struktur und hängen nicht den ganzen Tag zuhause herum. Im gleichen Schritt werden die Erwerbslosen jedoch zu Objekten einer entmündigenden und bevormundeten Sozialpolitik degradiert, die ihnen die Grundlage eigenverantwortlichen Handels, nämlich die Entscheidungsfreiheit entzieht. Durch das Machtinstrument der Sanktionen und den damit durchsetzbaren Zumutbarkeitsregeln werden diese ebenfalls entmündigt und die Jobcenter-Mitarbeiter erlangen eine fast uneingeschränkte Machtposition. Der Erwerbslose wird damit kontrolliert und überwacht. Es entsteht ein totales Machtgefälle zwischen Arbeitsvermittlung und Erwerbslosen, Aufstockern, das auf beiden Seiten des Schreibtischs zu Dehumanisierungserscheinungen führt und Vertrauen erschwert bis unmöglich macht. Hilfe, die tatsächlich welche ist, wird auch als solche wahrgenommen und bedarf keiner Repression. Somit stellen die Sanktionen eine existenzielle Bedrohung und Erpressbarkeit durch Hartz IV für jeden Betroffenen dar. Ein Weg, um den prekären Arbeitsmarkt zu füttern, um diesen am Leben zu halten. Der Betroffene kommt in Zugzwang: Keine Leistungen bis hin zum Verlust der Wohnung oder die „zwangsweise“ Eingliederung, in zumeist befristete Arbeitsverhältnisse des Niedriglohns.

All dieses, und das ist nur ein minimaler Ausschnitt der jetzigen Situation durch Hartz IV, führt zu einem Prozess, der in Verweigerungshaltung eines Betroffenen enden kann. Druck erzeugt Gegendruck. Zurück bleiben nur die Implosion, Explosion oder der Hass auf andere schwächere Gruppen.   ...alles lesen: http://nyc.de/17z0IXR

Hartz IV – Agenda 2010 – Agenda 2020: Die Marginalisierung* hat begonnen und wir stecken mittendrin!
*Marginalisierung (von lateinisch margo, „Rand“) ist ein Prozess, bei dem Bevölkerungsschichten an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden und dadurch wenig am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Im extremen Fall endet Marginalisierung für die Betroffenen in Krankheit oder Hungertod. Dies kommt heute in den Industrieländern, in denen meist ein funktionierendes System der sozialen Sicherheit vorhanden ist, kaum vor, ist aber in vielen Entwicklungsländern verbreitet.
Die Existenz am Rande einer sozialen Gruppe, Klasse oder Schicht wird auch als Marginalität bezeichnet. Ein klassisches Beispiel dafür sind die Elendsviertel von Städten in Entwicklungsländern, etwa in Lima.
Marginalisierung ist nach Iris Marion Young eine der fünf Erscheinungen (Ungerechtigkeit, Gewalt, Kulturimperialismus, Marginalisierung und Machtlosigkeit), die zusammen Soziale Unterdrückung kennzeichnen.