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Mittwoch, 6. Mai 2015

Odenwaldkreis: Student Johannes Schmahl erhält Bass-Bachelorurkunde

#Odenwald : Erster Bass-Student des Odenwaldkreises erhält Bachelorurkunde:
“Ich möchte Instrumente an die Hand bekommen, mit denen ich Menschen in schwierigen sozialen Lagen helfen kann”, antwortet der junge Mann auf die Frage nach seinem Motiv für die Wahl des BASS-Studiums und ergänzt: “Außerdem bietet der öffentliche Dienst beruflich große Perspektiven”."
Der Erste seiner Art im Odenwaldkreis: Johannes Schmahl (vierter von links) beendet das erst im Jahr 2011 ins Leben gerufene Studium zum Bachelor of Arts Soziale Sicherung, Inklusion und Verwaltung erfolgreich und ist ab sofort im Kommunalen Job-Center beim Landratsamt beschäftigt. Dazu gratulierten (von links) Tina Henrich (Vorsitzende der Jugend- und Auszubildendenvertretung), Petra Karg (Gleichstellungsbeauftragte), Britta Bönsel (Personalratsvorsitzende), Michael Vetter (Beauftragter für Arbeit und Soziale Sicherung), Erich Lust (Hauptabteilungsleiter), Landrat Dietrich Kübler und Manfred Kaufmann (Leiter des Personalamtes). 

Johannes Schmahl schließt duales Studium an der Hochschule Fulda erfolgreich ab
Der Studiengang Bachelor of Arts Soziale Sicherung, Inklusion und Verwaltung (BASS) verbindet die Belange der Sozialverwaltung in Bezug auf die Kenntnisse und Anwendung von einschlägigen gesetzlichen Grundlagen (Verwaltungs-, Sozial- und Leistungsrecht sowie statistisches Berichtswesen) sowie die Klienten orientierten Bedürfnisse der unterschiedlichsten Personenkreise und deren Lebenslagen. Weiterhin werden grundlegende Kenntnisse über kommunales Finanzrecht, kommunale Eingliederungsleistungen, Sozialplanung, Arbeitsmarkteinschätzung, Vernetzungsstrukturen sowie Projektmanagement vermittelt. Der Studiengang wurde seinerzeit durch die Kommunalen Job-Center in Hessen sowie der Hochschule Fulda konzipiert und ist speziell auf die fachliche Arbeit in Job-Centern ausgelegt.
Nach Zulassung des neuen Studienganges zum Wintersemester 2011 nahm Johannes Schmahl als...
erster BASS-Student des Odenwaldkreises sein Studium an der Hochschule Fulda auf. Ein erstes Studium in Sportmanagement hatte er schon absolviert, als er sich beim Kommunalen Job-Center (KJC) des Odenwaldkreises bewirbt.
“Ich möchte Instrumente an die Hand bekommen, mit denen ich Menschen in schwierigen sozialen Lagen helfen kann”, antwortet der junge Mann auf die Frage nach seinem Motiv für die Wahl des BASS-Studiums und ergänzt: “Außerdem bietet der öffentliche Dienst beruflich große Perspektiven”.
Sieben Semester mit intensiver Praxiserfahrung, Online-Modulen und Präsenzzeiten an der Hochschule liegen nun hinter ihm. Zudem wurde Schmahl im Rahmen des landesweiten Ausbildungsrahmenplanes bis zum Studienabschluss von Patrick Beck, Teamleiter Eingliederung des KJC, begleitet und unterstützt. An jeweils drei Tagen in der Woche lernte Johannes Schmahl verschiedene Bereiche der Sozialen Verwaltung in der Praxis kennen, unter anderem Gesundheits- und Jugendamt sowie das Kommunale Service-Center des KJC. Im Eingliederungsteam U25 wird er schrittweise in das Fallmanagement mit der Beratung von Leistungsberechtigten integriert, bis er selbst die Gesprächsführung übernimmt. Diese Vielfalt des Studiums forderten von dem frisch gebackenen Bachelor viel Selbstdisziplin und eine entsprechende Organisation. Hilfreich vor allem im praktischen Teil waren sein selbstbekundetes Interesse und Offenheit am jeweiligen gegenüber. Michael Vetter, Beauftragter für Arbeit und Soziale Sicherung betont dazu, dass der Odenwaldkreis durch dieses Studienangebot eigene, ständig benötigte Fachkräfte ausbilde, die den speziellen Anforderungen im Job-Center gewachsen seien.
Im Studienablaufplan sind zwei Praxisprojekte vorgegeben. Als engagierter Fußball-Jugendtrainer hat Schmahl ein Konzept für eine Trainingsnachhilfe für Kinder und Jugendliche sowie ein Konzept und dessen Umsetzung zur Bildung eines Jugendfördervereins erarbeitet. In seiner 60-seitigen Bachelor-Thesis hat er sich mit dem Thema “Nachhaltigkeit von Zeitarbeit aus der Perspektive des Arbeitnehmers” beschäftigt.
“Semesterferien hat es nie gegeben, man hat immer etwas tun können. Das Ende des einen Moduls ging in den Beginn des nächsten über. Auch im Urlaub waren die Gedanken oft beschäftigt mit wissenschaftlichem Herleiten und Handeln in der Praxis” beschreibt Schmahl die Studienzeit, die mit der nun erfolgten Übergabe der Bachelorurkunde beendet ist. Nach dem erfolgreichen Abschluss gab es für ihn dementsprechend erstmal einen echten Erholungsurlaub bevor er nun Vollzeit im Kommunalen Job-Center des Odenwaldkreises beschäftigt ist. Landrat Dietrich Kübler, Kreisbeigeordneter Michael Vetter, Hauptabteilungsleiter Erich Lust, Personalamtsleiter Manfred Kaufmann, Personalratsvorsitzende Britta Bönsel, Gleichstellungsbeauftrage Petra Karg und die Vorsitzende der Jugend- und Auszubildendenvertretung Tina Henrich gratulierten zum gelungenen Studienabschluss und wünschten alles Gute für die Zukunft.
Bewerbungen für das BASS-Studium im Kommunalen Job-Center können Interessierte an den Kreisausschuss Odenwaldkreis, Personalamt, Michelstädter Straße 12, 64711 Erbach bzw. an bewerbung@odenwaldkreis.de richten. Für Rückfragen steht Manfred Kaufmann, Leiter des Personalamtes, unter Telefon 06062 70- 216 zur Verfügung.

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