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Montag, 31. Oktober 2016

So behandelt Deutschland seine Bürger

Ausländische Experten erschüttert: So behandelt Deutschland seine Bürger:

Wie kann es einem Land gut gehen, in dem jedes fünfte Kind unter der Armutsgrenze lebt? Das sind 2,1 Millionen (!) Mädchen und Jungen. Damit ist die Kinderarmut laut den Experten größer als in Ungarn und Tschechien.

Wie kann es einem Land gut gehen, in dem Kinder aus sozial schwachen Familien kaum eine Chance haben, später ein Leben in Wohlstand zu führen? Die Wahrscheinlichkeit, dass sie es schaffen, ist kleiner als in anderen Ländern.

Warum? Vielleicht weil die Regierung viel Geld in die Hochschulen investiert, an denen die Wohlhabenden unter sich sind. Und wenig in Schulen und Kindergärten. Also dort, wo sich der Lebensweg der Kinder entscheidet.






Nach der Schule wird es nur schlimmer: Die Deutschen schuften ein Leben lang für einen kleinen Lohn und sind im Alter arm. Denn die Renten von Geringverdienern sind bei uns niedriger als in allen anderen untersuchten Ländern.

Und: Wer in Deutschland lange arbeitslos ist oder keine Ausbildung hat, bekommt nur sehr schwer einen Job.
In Deutschland haben wenige Menschen ein eigenes

Haus oder eine eigene Wohnung. So wenig wie in kaum einem anderen Industrieland. Damit fehlt ihnen auch ein Stück Sicherheit - und sie geben viel Geld für Miete aus, das dann zum Leben oder im Alter fehlt.

 Hinzu kommt: Von ihrem Lohn müssen sie verhältnismäßig viel Geld für Steuern abgeben. Besonders niedrige und mittlere Einkommen sind bei uns stärker belastet als in anderen Ländern. Mit anderen Worten: Wer sowieso schon wenig hat, muss verhältnismäßig viel hergeben.

Es kann auch anders gehen. Das zeigt zum Beispiel Finnland, wo die Regierung ein bedingungsloses Grundeinkommen plant."

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